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Robert Geise, 48, forscht zu Drohnen und ihrer Erkennung in Leipzig. Derzeit befasst er sich vor allem damit, wie die Drohnenabwehr besser und international aufgestellt werden kann.
DIE ZEIT: Herr Geise, am Dienstagabend hat ein Tourguide am Leipziger Flughafen durch Zufall eine mit Sprengstoff bestückte Drohne in der Nähe eines ukrainischen Flugzeuges entdeckt. Hat Sie das überrascht?
Robert Geise: Nein, gar nicht. Überrascht hat mich der Sprengstoff – der ist die Gefahr, nicht die Drohne an sich. Wenn eine kleine Drohne mit einem Flugzeug kollidiert, ist das vom Materialschaden mit einem Vogelschlag zu vergleichen.











