2. Bundesliga

Es ist eine der kuriosesten Geschichten dieses Zweitliga-Auftakts. Fast auf den Tag genau vor einem Jahr eröffnete der 1. FC Magdeburg die Saison mit einem Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig. Damals, am 3. August 2025, setzte es eine ernüchternde 0:1-Niederlage – der Auftakt zu einer Krise, die den FCM innerhalb weniger Wochen ans Tabellenende führte und Trainer Markus Fiedler den Job kostete.Ausgerechnet Braunschweig wurde für die Magdeburger damals beinahe zum Sinnbild dieser Krise. Während der Länderspielpause Anfang Oktober kehrten die Niedersachsen zu einem Testspiel in die Avnet Arena zurück und fügten dem FCM mit einem 6:0 die nächste schmerzhafte Niederlage zu.

Experten trauen 1. FC Magdeburg viel zu

Zwölf Monate später haben sich die Vorzeichen komplett verändert. Wenn Eintracht Braunschweig am Sonnabend (13 Uhr/Sky) erneut in Magdeburg zum ersten Spieltag gastiert, beginnt für den FCM nicht nur eine neue Saison. Es ist zugleich der Start in das erste komplette Spieljahr unter Trainer Petrik Sander – und plötzlich werden die Elbestädter wieder deutlich höher eingeschätzt. Ex-Profi Felix Kroos traut dem FCM sogar einen Platz unter den ersten sechs der 2. Bundesliga zu.Dass sich die Wahrnehmung innerhalb eines Jahres so grundlegend verändert hat, ist vor allem das Verdienst von Sander und Co-Trainer Pascal Ibold. Als das Duo Ende Oktober die Mannschaft übernahm, hatte Magdeburg nach acht Spieltagen gerade einmal drei Punkte auf dem Konto und war Tabellenletzter. Vor allem im eigenen Stadion lief kaum noch etwas zusammen.