St. Pauli startet ohne seinen langjährigen Kapitän Jackson Irvine in die 2. Liga. Dessen Haltung zum Gazakrieg wollte der Klub nicht akzeptieren.

Plötzlicher Abgang: Jackson Irvine verlässt St. Pauli

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Am Sonntag beginnt für den FC St. Pauli die Saison in der 2. Fußball-Bundesliga der Männer. Der Kapitän allerdings ist von Bord gegangen. Jackson Irvine und St. Pauli, das war lange ein perfektes Match. Doch das Verhältnis des Klubs, seiner Fans zu Irvine ist zerbrochen – im Streit um den richtigen Umgang mit dem Krieg in Gaza. Damit ist nicht nur eine fast schon kitschige Liebesbeziehung Geschichte. Dabei hätten der FC St. Pauli und Irvine noch viel voneinander lernen, sich dadurch ergänzen können. Die Chance ist vertan.

Nun wechselt Irvine nach dem Abstieg mit St. Pauli zum japanischen Erstligisten Cerezo Osaka. Dabei war der australische Nationalspieler lange das Aushängeschild des Kiezklubs und lebte die Werte des Vereins. Da waren sein Auftreten mit den langen, oftmals gefärbten Haaren oder seinen lackierten Fingernägeln, seine enge Verwurzelung im Kiez und seine politisch linke Einstellung.