Nutzen Angreifer Sicherheitslücken in Veam One und Service Provider Console erfolgreich aus, können sie Backups durch das Ausführen von Schadcode komplett kompromittieren. Bislang gibt es seitens des Softwareherstellers keine Hinweise, dass Angreifer die Schwachstellen bereits ausnutzen.
Veam One und Service Provider Console sind Plattformen zum Überwachen und Verwalten von Backup- und Wiederherstellungsdiensten. Um die Integrität von Backups in Unternehmen zu garantieren, sollten Admins zeitnah die reparierten Versionen installieren. Sind Backups beschädigt, können Firmen etwa nach einer Ransomware-Attacke in echte Schwierigkeiten geraten, weil sie dann den Zustand vor der Attacke nicht wiederherstellen können.
Lücke mit Höchstwertung
Den Angaben einer Warnmeldung zufolge ist Veam One 13.1 unter anderem über eine „kritische“ Schwachstelle (CVE-2026-64633) angreifbar, die mit maximalem CVSS Score 10 von 10 eingestuft ist. Die Beschreibung der Lücke ist sehr knapp und entfernte Angreifer können ohne Authentifizierung Schadcode ausführen.
Ferner können sich Angreifer noch über verschiedene Lücken (etwa CVE-2026-58074 „hoch“) höhere Nutzerrechte aneignen. Die Entwickler versichern, die Ausgabe 13.1.0.7034 repariert zu haben.






