PfadnavigationHomeRegionalesHamburgWachdienst und Zivilpolizei40 Taten seit Jahresbeginn – Hamburg will Schulen besser vor Einbrüchen und Vandalismus schützenStand: 11:10 UhrLesedauer: 2 MinutenEine zerschlagene Glastür und ein verwüsteter Gang in einer Hamburger SchuleQuelle: picture alliance/dpa/Daniel FriederichsSeit Jahresbeginn wurden laut Stadt mehr als 40 Einbruchsversuche an Hamburger Schulen gemeldet. Betroffene Standorte sollen unter anderem durch Wachdienste und Einbruchmeldeanlagen besser geschützt werden.Hamburg verstärkt nach einer Serie von Einbrüchen und Vandalismusvorfällen die Sicherheitsvorkehrungen an öffentlichen Schulen. Seit Jahresbeginn seien mehr als 40 Einbruchsversuche an Hamburger Schulen gemeldet worden, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Besonders betroffen gewesen seien zuletzt Schulen in Lokstedt und Bergedorf.Nach Angaben der Stadt kam es dort innerhalb eines Jahres zu mehreren Einbrüchen. In einem Fall sei es auch zu Brandstiftung gekommen. Bei den Vorfällen seien nicht nur Gegenstände entwendet worden. Es seien auch erhebliche Schäden entstanden, darunter demolierte Türen und Fenster, Wasserschäden sowie unbenutzbare Küchen- und Mensabereiche.Lesen Sie auchZu den umgesetzten und geplanten Maßnahmen zählen laut Mitteilung regelmäßige Bestreifungen gefährdeter Standorte durch einen Wachdienst, um die Präsenz vor Ort zu erhöhen und abschreckend zu wirken. Außerdem nennt die Stadt den Einsatz von zivilen Polizisten während der Ferienzeiten in Schulen, die Überwachung von Baustellen, die Installation von Einbruchmeldeanlagen an gefährdeten Standorten und zusätzliche Bauzäune. Geplante Abbruchprojekte sollen teils vorgezogen werden, um Vandalismus an sogenannten „Lost Places“ zu vermeiden.Finanzsenator Andreas Dressel sagte laut Mitteilung, Hamburg nehme jedes Jahr „viele Millionen Euro“ für den Schulbau in die Hand. Schulen seien Räume für alle. „Blinde Zerstörungswut, Vandalismus und Einbrüche verfolgen wir daher mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln“, erklärte Dressel. Er rief Anwohner und Spaziergänger dazu auf, Auffälligkeiten im Bereich einer Schule umgehend der Polizei zu melden.Ältere oder ehemalige Schüler verantwortlichBildungs- und Familiensenatorin Ksenija Bekeris verwies darauf, dass Videokameras nicht überall installiert werden könnten und Wachdienste nur bedingt helfen würden. Auch wohnten Hausmeisterinnen und Hausmeister immer seltener auf Schulgeländen. Deshalb komme es auf die Nachbarschaft und das direkte Umfeld einer Schule an, erklärte sie. „Aber auch auf die Schulgemeinschaften selbst, denn manchmal sind es auch ältere oder ehemalige Schüler, die für Schmierereien oder Vandalismus verantwortlich sind.“Lesen Sie auchMandy Herrmann, Sprecherin der Geschäftsführung von Schulbau Hamburg, teilte mit, die wiederholten Einbrüche und Vandalismusvorfälle würden ernst genommen. In enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und der Polizei Hamburg seien zahlreiche Maßnahmen umgesetzt worden, um die Sicherheit an den Schulstandorten zu erhöhen.Die Beteiligten stehen laut Mitteilung in engem Austausch mit der örtlichen Polizei. Die Stadt bittet Bürgerinnen und Bürger, ungewöhnliche Beobachtungen außerhalb der Unterrichtszeiten auf Schulgeländen oder in Schulgebäuden der Polizei zu melden.dfe
Wachdienst und Zivilpolizei: 40 Taten seit Jahresbeginn – Hamburg will Schulen besser vor Einbrüchen und Vandalismus schützen - WELT
Seit Jahresbeginn wurden laut Stadt mehr als 40 Einbruchsversuche an Hamburger Schulen gemeldet. Betroffene Standorte sollen unter anderem durch Wachdienste und Einbruchmeldeanlagen besser geschützt werden.






