Meta fordert Anthropic und OpenAI mit dem neuen Coding-Agenten Muse Code heraus. Der als Beta gestartete Terminal-Agent basiert auf dem ebenfalls neuen Sprachmodell Muse Spark 1.2, das Meta speziell für Programmieraufgaben optimiert hat. Über die Kommandozeile kann Muse Code Softwareprojekte analysieren, Änderungen planen, Code schreiben und die Ergebnisse mit Tests überprüfen. Muse Spark 1.2 wurde laut Meta gemeinsam mit Muse Code trainiert und auf dessen Werkzeuge abgestimmt. Im Wettbewerb mit Claude Code von Anthropic und Codex von OpenAI setzt der Konzern vor allem auf niedrige Nutzungskosten.
Muse Code kann Softwareprojekte über längere Zeit weitgehend eigenständig bearbeiten. Mehrere Hintergrundagenten bleiben während der gesamten Sitzung aktiv, sammeln Informationen, übernehmen Teilaufgaben und melden ihre Ergebnisse an den Hauptagenten. Auch Muse Spark 1.2 wurde auf lange, mehrstufige Programmieraufgaben trainiert. So soll das System komplexe Entwicklungsarbeiten mit weniger Eingriffen und kürzeren Wartezeiten bewältigen. Ein lokales Ereignisprotokoll hält Modellaufrufe, Werkzeugaufrufe, Freigaben und Änderungen fest. Nach einem Absturz kann der Agent laut Meta genau dort weiterarbeiten, wo er aufgehört hat.










