Wir wollen von Kindern wissen, welche Fragen sie beschäftigen. Jede Woche beantworten wir eine. Diese Frage kommt von Clara, 5 Jahre alt.
Formt man die Hand zu einer Schale und hält sie hinters Ohr, klingt alles gleich etwas lauter
Andreas Pulwey/imago
Bei einem Geräusch gerät immer irgendetwas ins Schwingen oder Vibrieren – sei es eine Gitarrensaite, eine Tischplatte beim Draufklopfen oder die eigenen Stimmbänder. Und das bringt auch die Luft drumherum zum Schwingen. In Wellen breitet sich das Geräusch dann aus. So wie Wellen auf einem See, wenn man einen Stein reinschmeißt. Alles, was wir hören, sind also Wellen in der Luft, sogenannte Schallwellen. Wir können sie nicht sehen, aber manchmal fühlen. Wenn du zum Beispiel eine Hand nah vor einen lauten Lautsprecher hältst, spürst du, wie die tiefen Bässe gegen deine Hand drücken oder dass dein Bauch kribbelt.
Ein Teil dieser Wellen wird von unseren Ohrmuscheln eingefangen. Die sind ein bisschen so gebaut wie ein Trichter, sodass sie die Schallwellen ins Ohr leiten. Formt man die Hand zu einer Schale und hält sie hinters Ohr, klingt alles gleich etwas lauter. Denn die Hand vergrößert den Trichter.







