Urlaub zu Ende – Geld alle? So geht es vielen Deutschen in diesem Sommer. Denn 42 Prozent der Bevölkerung sparen genau für diesen Zweck.
Doch beim Sparen in Deutschland zeigt sich ein Rekord und ein Riss zugleich: Das nominale Geldvermögen der privaten Haushalte erreichte Ende 2025 laut DZ Bank rund 10,03 Billionen Euro – ein historischer Höchststand. Für 2026 prognostiziert die Bank sogar eine Steigerung auf 10,2 bis 10,5 Billionen Euro. Doch dieser gewaltige Betrag verteilt sich alles andere als gleichmäßig. Zwischen Männern und Frauen, Ost und West sowie den einzelnen Bundesländern klaffen tiefe Lücken.
Neueste verfügbare Zahlen des Landesamtes für Statistik in Kamenz zeigen, dass die Sachsen weniger von ihrem Einkommen zum Sparen zurücklegen als im Bundesdurchschnitt. Während im bundesweiten Durchschnitt 11,2 Prozent vom Einkommen zurückgelegt werden, sind es in Sachsen nur 7,4 Prozent.
Wofür die Deutschen sparen – und wie viel
Das wichtigste Sparziel ist mit Abstand die Altersvorsorge. Laut einer Erhebung des Verbands der Privaten Bausparkassen nennen 60 Prozent der Menschen sie als Motiv. Dahinter folgt der Notgroschen als Absicherung mit 48 Prozent.






