Der Chef von Googles KI-Labor DeepMind tritt ab. Der Nobelpreisträger und Starforscher Demis Hassabis (50), der das Unternehmen gegründet und aufgebaut hat, wird seine operative Führungsaufgabe abgeben und künftig nur noch als Chairman fungieren. Er werde sich innerhalb des Konzerns wieder mehr auf die Erforschung einer möglichen Superintelligenz konzentrieren, so Hassabis. Zusätzlich wird er die Rolle des Chefwissenschaftlers des Mutterkonzerns Alphabet übernehmen, wie das Unternehmen am Mittwoch bekannt gab.Allein die Ankündigung reichte, um die Investoren zu verunsichern. Die Aktie des Konzerns brach ein und verlor zwischenzeitlich rund 5 Prozent ihres Werts – was bei einem Unternehmenswert von rund 4,5 Billionen Dollar mehr als 200 Milliarden Dollar entsprach.Die Leitung des in London ansässigen KI-Labors DeepMind wird Hassabis bisheriger Stellvertreter Koray Kavukcuoglu übernehmen. Er arbeitet seit 13 Jahren an der Seite von Hassabis und war bislang Cheftechniker und Chief AI Architect bei Deepmind. Künftig wird er in der Rolle eines Senior Vice President direkt an Konzernchef Sundar Pichai (54) berichten. In dieser Funktion soll er die Entwicklung von Googles Gemini-Modellen leiten, die KI-Forschung, die Gemini-App und die Entwicklerteams des Konzerns.Gleichzeitig verkündete der Konzern weitere Personalien. Der bisherige Chefwissenschaftler des Konzerns verlässt das Unternehmen. Jeff Dean, der intern fast Legendenstatus besitzt, wird Google nach 27 Jahren verlassen und ein eigenes Start-up gründen, das von Google unterstützt wird.
Alphabet Aktie: Superstar Demis Hassabis tritt von der Google Deepmind-Spitze ab
Demis Hassabis gilt als einer der wichtigsten KI-Forscher der Welt. Nun verlässt der Nobelpreisträger seinen Chefposten bei der Google-Tochter Deepmind und will wieder mehr forschen. An der Börse verlor der Konzern sofort mehr als 200 Milliarden Dollar an Wert.
Hassabis verlässt DeepMind-CEO, wird Alphabets Chief Scientist; Kavukcuoglu neue Führung. Aktie −5% (200 Mrd. Dollar). Strategischer Shift: Operations zur AGI-Forschung statt Produktinnovation – signalisiert Wette auf Superintelligenz, prägt Tech-Budget und KI-Governance-Entscheidungen.










