Stand: 05.08.2026 • 18:40 Uhr
Berichte mehrerer Medien erzürnen die Trump-Regierung. Demnach seien die Raketen-Bestände des US-Militärs drastisch geschrumpft. Dies habe auch die Entscheidung über neue Angriffe auf Iran beeinflusst. Das Pentagon dementiert energisch.
Diese Nachrichten kommen für die US-Regierung zur Unzeit: Seit Tagen berichten mehrere internationale Medien darüber, dass der US-Armee ihre Abwehrraketen und Raketen mit großer Reichweite ausgehen. Die Meldungen fallen in eine Zeit, in der US-Präsident Donald Trump wechselweise schwere Angriffe auf Iran androht, Verhandlungen mit Vertretern Teherans verkündet und von einem bevorstehenden Abkommen mit Teheran spricht.
Die Berichte zeichnen indes ein anderes Bild von den militärischen Fähigkeiten des USA. Demnach habe der hohe Verbrauch der vergangenen Monate nicht nur Einfluss auf die Frage, ob man Iran erneut massiv angreife, sondern auch auf das strategische Gleichgewicht im asiatisch-pazifischen Raum. Die Ukraine wiederum spürt die knapperen Bestände schon jetzt - mit erheblichen Folgen. Die US-Regierung bestreitet die Berichte vehement.
Auslöser der Debatten sind vor allem drei Berichte: Ende Juli hatte die US-Denkfabrik Center for Strategic and International Studies (CSIS) ein Papier veröffentlicht, demzufolge den USA noch bis zu knapp 830 "Patriot"-Abwehrraketen zur Verfügung stünden. Vor dem Iran-Krieg seien es geschätzt rund 2.300 gewesen.










