Ein Restaurant in Prenzlauer Berg soll einen Besucher abgewiesen haben, weil er ein Wort hebräisch aussprach. Der Betroffene hat nun Klage erhoben.

Genauso beliebt in Palästina wie in Israel: Hummus

Rafael Ben-Ari/Chameleons Eye/imago

Weil ein Gast das Wort „Hummus“ hebräisch aussprach, soll ein Restaurantmitarbeiter sich geweigert haben, ihn zu bedienen. Diesen Vorwurf erhebt die Beratungsstelle Ofek e. V. gemeinsam mit dem Betroffenen. Ofek berät und begleitet in Fällen von antisemitischer Gewalt und Diskriminierung.

Der Vorfall selbst soll sich Mitte Februar ereignet haben, als der Gast in einem Restaurant in Prenzlauer Berg Essen bestellte. Der Restaurantmitarbeiter habe ablehnend auf die Bestellung und auf die Aussprache des Gastes reagiert. Er soll geantwortet haben: „Chummus ist ein israelisches Wort, wir sind hier in einem palästinensischen Ort, wir sagen Hummos.“ So schilderte der Betroffene es gegenüber Ofek. Der Kellner soll seine Ablehnung außerdem mit „Gestik und Mimik“ gezeigt haben.