Der Linkspopulist El-Sayed setzt sich beim Richtungskampf der Demokraten in Michigan knapp durchNach einer überaus hart umkämpften Vorwahl um den Senatssitz in Michigan schneidet die Kandidatin des demokratischen Establishments besser ab als erwartet. Doch der linke Parteiflügel hat das Momentum auf seiner Seite.05.08.2026, 17.28 Uhr4 LeseminutenDer Linkspopulist Abdul El-Sayed hat die demokratische Vorwahl für den Senatssitz in Michigan knapp gewonnen.Finn Gomez / GettyAm Ende war das Resultat viel knapper, als die Umfragen hatten erwarten lassen. Der Linkspopulist Abdul El-Sayed hatte sich am Tag der demokratischen Vorwahl für den Senat im amerikanischen Gliedstaat Michigan am Dienstag noch zuversichtlich gezeigt, seine zentristische Konkurrentin Haley Stevens deutlich distanzieren zu können. Doch nach Auszählung von mehr als 95 Prozent der Stimmen kam El-Sayed bloss auf einen Stimmenanteil von 48,5 Prozent, wobei der Rückstand von Stevens weniger als einen Prozentpunkt betrug.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Erst im Verlauf des Mittwochvormittags riefen amerikanische Medien El-Sayed zum Sieger aus. «Wir haben gewonnen!», sagte der charismatische Arzt und ehemalige Gesundheitsbeauftragte von Detroit in den sozialen Netzwerken. «Ich bin stolz, der demokratische Senatskandidat zu sein. Lasst uns im November gewinnen!»Money out of politics.Money in your pocket.Medicare for All.Michigan...We won. I am so proud to be your Democratic nominee for US Senate. Let's win in November. pic.twitter.com/RItVmqrzob— Dr. Abdul El-Sayed (@AbdulElSayed) August 5, 2026