Leiter des Unternehmens Uraldronzavod durch Explosion schwer verletztBei der Explosion einer Autobombe in der Nähe der russischen Stadt Jekaterinburg ist der Chef eines Drohnenherstellers schwer verletzt und sein Fahrer getötet worden. Wladimir Tkatschuk, Leiter des Unternehmens Uraldronzavod, liege auf der Intensivstation, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf einen Insider bei den Rettungsdiensten. Der Angriff auf seinen Mercedes ereignete sich Medienberichten zufolge bereits am Dienstag, wurde aber erst einen Tag später bekannt. Tkatschuks Firma stellt sogenannte „Vampir“-Drohnen her. Diese werden von einem Piloten über eine Videobrille mit Echtzeitübertragung gesteuert und von den russischen Streitkräften im Krieg gegen die Ukraine in großem Umfang eingesetzt. Es handelt sich um das zweite Attentat auf einen russischen Drohnenentwickler innerhalb einer Woche. Russland macht die Ukraine regelmäßig für derartige Anschläge auf hochrangige Militär- und Rüstungsvertreter verantwortlich. Eine Stellungnahme aus Kiew zu dem Vorfall lag zunächst nicht vor.Ermittlungen gegen ehemalige Vizeregierungschefin der UkraineDie ukrainische Justiz ermittelt gegen die gerade von ihrem Posten zurückgetretene ehemalige Botschafterin in den USA, Olha Stefanischyna. Vor dem obersten Antikorruptionsgericht werde über Auflagen für die frühere Vizeministerpräsidentin entschieden, berichteten örtliche Medien übereinstimmend. Zu den konkreten Vorwürfen wurde vorerst nichts bekannt.Stefanischyna war bis zum vergangenen Montag ukrainische Botschafterin in den USA. Mit Berichten über ihren möglichen Rücktritt hatte Mitte Juli eine große Regierungsumbildung durch Präsident Wolodymyr Selenskyj begonnen. Medienberichten zufolge soll Stefanischynas Mutter im ersten Kriegsjahr 2022 eine Wohnung im Zentrum der Hauptstadt Kiew weit unter dem Marktpreis erworben haben. Stefanischyna war zu dieser Zeit Vizeregierungschefin und Justizministerin. Sie hat Korruptionsvorwürfe mehrfach zurückgewiesen.Selenskyj berichtet von 17 TotenDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich in sozialen Medien zu dem nächtlichen Angriff geäußert. Demnach seien 44 Menschen verletzt und bislang 17 getötet worden. Ziel des Angriffs seien Lagerhallen ziviler Unternehmen gewesen; zudem Infrastruktur und ein Bahnhof. Selenskyj rief die Partnerländer abermals dazu auf, Abfangraketen für Patriot-Systeme zu liefern. Zelenskiy / OfficialСтаном на зараз відомо про 44 постраждалих від масованого російського удару по Києву та Київщині. Ще 17 людей, на жаль, загинуло. Мої співчуття рідним та близьким. Важкий був удар: 24 балістичні ракети, 4 «циркони/онікси» та ще 115 дронів, значна частина з них реактивні. Основна ціль атаки – складські приміщення цивільних підприємств, також були удари по інфраструктурі, залізничній станції. Об’єкти, не дотичні до війни: пивоварна компанія, склади будівельних матеріалів, цивільна логістика. Перехоплювачі балістики – те, що могло б зберегти життя загиблих сьогодні. Дуже важливо, щоб партнери усвідомлювали, що затримки з їх постачанням або неготовність передавати антибалістику призводить саме до таких жахливих жертв і руйнувань. Партнери, які не готові допомагати активніше з постачаннями перехоплювачів уже зараз, можуть допомогти новими санкційними кроками. Значна частина російських виробництв балістики не під санкціями. Досі. Потрібні нові кроки від G7 та від ЄС, усіх, хто підтримує захист життя. Дякую тим, хто готовий допомагати саме так.t.meExterner InhaltBeim Anzeigen externer Inhalte werden Daten an Dritte übertragen.Wieder Luftalarm in KiewOffenbar dauern die russischen Luftangriffe weiter an. In Kiew ertönen am Mittwochfrüh abermals Sirenen. Ukraine konnte keine einzige Rakete abwehrenBei dem russischen Angriff auf die Region Kiew in der Nacht zu Mittwoch mit mindestens 15 Toten konnte die ukrainische Armee nach eigenen Angaben keine einzige Rakete abschießen. Die russische Armee habe die Ukraine mit 98 Drohnen und 28 Raketen angegriffen, nur die Drohnen seien abgefangen worden, erklärte die Luftwaffe am Mittwoch.Повітряні Сили ЗС України / Air Force of the Armed Forces of Ukraine⚡️ ЗБИТО/ПОДАВЛЕНО 98 ВОРОЖИХ БПЛА ➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖ У ніч на 05 серпня (з 18:00 04 серпня) противник атакував 4 протикорабельними ракетами Циркон/Онікс із Курської та Ростовської обл., 24 балістичними ракетами Іскандер-М/С-400 із Брянської та Курської обл., 115 ударними БпЛА типу Shahed (більшість із них — реактивні), Гербера, Італмас та дронами-імітаторами типу «Пародія» із напрямків: Курськ, Міллерово, Орел – рф., ТОТ Донецьк, Гвардійське – ТОТ АР Крим. ❗️Основний напрямок удару - Київщина! Повітряний напад відбивали авіація, зенітні ракетні війська, підрозділи РЕБ та безпілотних систем, мобільні вогневі групи Сил оборони України. 💥 За попередніми даними, станом на 08:30, протиповітряною обороною збито/подавлено 98 ворожих БпЛА типу Shahed, Гербера, Італмас та дрони інших типів на півночі, півдні та сході країни. Зафіксовано влучання ракет та 17 ударних БпЛА на 26 локаціях, а також падіння збитих (уламки) на 6 локаціях. Атака триває, в повітряному просторі декілька ворожих БпЛА. Дотримуйтесь правил безпеки! ✊ Тримаймо небо! 🇺🇦 Разом – до перемоги!t.meExterner InhaltBeim Anzeigen externer Inhalte werden Daten an Dritte übertragen.Ukrainischer Geheimdienst: Nordkorea schickt RaketeneinheitEine nordkoreanische Raketeneinheit hat dem ukrainischen Geheimdienst zufolge mit der Verlegung in den Westen Russlands begonnen. Sie könnte für Angriffe auf die Ukraine eingesetzt werden. Die Einheit könne mit 120 ballistischen Raketen und sechs Startrampen ausgerüstet werden, erklärt Andrij Tschernjak vom Militärgeheimdienst. Demnach plant Russland, die rund 90 nordkoreanischen Soldaten in der westrussischen Region Woronesch zu stationieren. Russland hat seit Ende 2023 bereits zahlreiche nordkoreanische Raketen auf die Ukraine abgefeuert. Die Entsendung einer eigenen Einheit wäre eine Ausweitung der ohnehin umfassenden militärischen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern. Sie hatten 2024 einen gegenseitigen Verteidigungspakt unterzeichnet. Ukrainischen Angaben zufolge hat Nordkorea zudem Millionen Artilleriegranaten geliefert und 14.000 Soldaten in die russische Region Kursk entsandt. Vanessa AngermannGouverneur: Lager des Online-Händlers Wildberries brennt in TulaIn der russischen Region Tula ist nach Angaben des Gouverneurs bei einem ukrainischen Drohnenangriff ein Logistikzentrum des Online-Händlers Wildberries in Brand geraten. Ein Mensch sei verletzt worden, teilt Dmitri Miljajew auf Telegram mit. Der russische Marktführer Wildberries bestätigt den Angriff auf Telegram. Die Beschäftigten seien in Sicherheit gebracht worden, die Lieferströme würden umgeleitet. Die ukrainischen Streitkräfte haben seit Mitte Juli mehr als ein Dutzend Anlagen von Wildberries mit Drohnen angegriffen und zum Teil erheblich beschädigt.Miljajew zufolge wurden zudem zwei Industrieanlagen in der Stadt Nowomoskowsk und im Gebiet Uslowaja sowie zwei Wohnhäuser in einem anderen Teil der Region Tula beschädigt.Vanessa AngermannMindestens 15 Tote bei russischem Raketenangriff auf Kiew und UmlandDurch einen russischen Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew und deren Umland sind nach Behördenangaben mindestens 15 Menschen getötet worden. 14 Zivilisten kamen im Kiewer Gebiet ums Leben, wie der Katastrophenschutz mitteilte. In der Hauptstadt war zunächst von einem Toten die Rede. Außerdem habe es Dutzende Verletzte gegeben.In Kiew brachen mehrere große Brände aus, es gab Berichte über Schäden in mindestens sieben Bezirken der Stadt. Unter anderem wurden Lagerhäuser zerstört, auch ein 20-stöckiges Wohnhaus wurde nach Medienberichten getroffen. In den angrenzenden Landkreisen Browary, Fastiw und Butscha wurden nach Angaben des Zivilschutzes ebenfalls Lagerhäuser attackiert.Das russische Verteidigungsministerium in Moskau sprach von einem Massenangriff mit Präzisionswaffen, der sich gegen Logistik- und Verteilzentren militärischer Güter gerichtet habe. Erst in der Nacht zum Samstag hatte Russland Kiew mit ballistischen Raketen beschossen. Dabei wurden mindestens 9 Menschen getötet und mehr als 30 verletzt. Die Ukraine hat nach eigenen Angaben nicht mehr genug Abfangraketen, um ballistische Raketen abzuwehren.Russland meldet Angriffe auf Schiffe in ukrainischen Häfen Russische Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau drei Schiffe im ukrainischen Hafen Mykolajiw sowie ein weiteres im Schwarzen Meer vor Odessa angegriffen. Diese würden „im Interesse des ukrainischen Militärs“ genutzt, teilte das Ministerium mit. Im Hafen von Tschornomorsk attackierten russische Truppen demnach zudem ein Containerterminal und eine Lagerhalle für Drohnen und Drohnenteile. Polnische Luftwaffe fängt russisches Aufklärungsflugzeug abDie polnische Luftwaffe hat nach Regierungsangaben bereits zum dritten Mal innerhalb weniger Tage ein russisches Aufklärungsflugzeug über der Ostsee abgefangen. Der russische Aufklärer vom Typ Il-20 sei 56 Kilometer nordöstlich von Koszalin unterwegs gewesen, schrieb Polens Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz auf der Plattform X. Dort hätten ihn zwei polnische Kampfflugzeuge abgefangen. Der polnische Luftraum sei nicht verletzt worden, hieß es aus dem Verteidigungsministerium.„Russland führt erneut provokative Aktionen in der Nähe der Grenzen der NATO-Staaten durch und testet damit die Wachsamkeit und Einsatzbereitschaft der Verteidigungssysteme des Bündnisses“, schrieb Kosiniak-Kamysz weiter. Bereits am Montag und am vergangenen Freitag war es zu ähnlichen Vorfällen mit russischen Aufklärern über der Ostsee gekommen.Die russischen Erkundungsflüge vor der Küste des NATO-Mitglieds Polen hatten laut Warschauer Angaben zuletzt wieder zugenommen. Schon Mitte Juli fing die polnische Luftwaffe an drei Tagen in Folge russische Kampfflugzeuge ab. Beim sogenannten Abfangen in der Luft nehmen die Piloten Sichtkontakt zur gegnerischen Besatzung auf und signalisieren, dass deren Flugzeug sich entfernen soll.In Polen und den baltischen Staaten gibt es Befürchtungen, dass Russland wegen seiner Probleme im Ukrainekrieg vermehrt NATO-Staaten unter anderem mit Aufklärungsflügen provozieren könnte.Wildberries-Lager in Russland vollständig ausgebrannt Die Ukraine hat abermals an mehreren Stellen den größten russischen Versandhändler Wildberries angegriffen. In der russischen Region Samara soll ein Lager vollständig ausgebrannt sein. Alle dort gelagerten Waren seien zerstört worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf einen Vertreter der Regionalregierung. Ukrainische Drohnen hatten das Lagerhaus am Sonntag angegriffen, wie der Gouverneur der Region mitgeteilt hatte. Der Standort liegt rund 800 Kilometer von den vordersten ukrainischen Militärstellungen entfernt. Nach einer Attacke auf ein Lagerhaus in der Siedlung Krasny Bor im Gebiet Leningrad um die Metropole St. Petersburg brach nach Angaben von Gouverneur Alexander Drosdenko ein Feuer aus. Das Unternehmen bestätigte einen Brand an einem Logistikzentrum in Krasny Bor. Die Mitarbeiter seien rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden, Verletzte gebe es nicht.Im Moskauer Gebiet kamen nach Angaben von Gouverneur Andrej Worobjow fünf Menschen bei einem ukrainischen Drohnenangriff ums Leben. Zehn Personen seien verletzt worden, sechs von ihnen wurden demnach in Krankenhäuser gebracht. Bei der Stadt Tschechow brachen Feuer in einem Industriegebiet aus, wie er mitteilte. Den größten Brand gab es demnach bei einem Lagerhaus, das auch von Wildberries genutzt werde. In sozialen Medien kursierten nicht überprüfbare Fotos, die Rauch über einem Lagerhaus und evakuierte Mitarbeiter zeigen sollen.In der nordwestlich von Moskau gelegenen Region Twer sprachen Behörden ebenfalls von Schäden an einem Wildberries-Lager. Herabstürzende Drohnentrümmer hätten eine Wand der Lagerhalle im Dorf Emmaus beschädigt, hieß es. Mitarbeiter seien nicht verletzt worden.Vier Tote nach russischen AngriffenNach russischen Angriffen auf die ukrainischen Städte Sumy und Mykolajiw sind nach Angaben der Ukraine vier Menschen ums Leben gekommen. Dem Chef der Militärverwaltung in Sumy, Oleh Hryhorow, zufolge wurden in der nordöstlich gelegenen Stadt zwei Mädchen im Alter von fünf und zehn Jahren sowie eine Frau getötet. Russland habe Gleitbomben eingesetzt. Davon seien sechs in zivile Infrastruktur eingeschlagen, zwei konnten demnach abgewehrt werden.In Mykolajiw im Süden der Ukraine kam nach Angaben von Militärgouverneur Heorhij Reschetilow eine 89 Jahre alte Frau ums Leben. Sieben weitere Menschen wurden demnach verletzt. Mehrere Wohnhäuser und ein Auto seien beschädigt worden.Sewastopol: Russischer Soldat erschießt mehrere Menschen Auf der von Russland annektierten ukrainischen Halbinsel Krim hat ein russischer Soldat nach Behördenangaben mindestens vier Menschen erschossen. Er habe zuerst das Feuer auf Kameraden eröffnet und dabei einen Militärangehörigen getötet, teilte der von Moskau eingesetzte Gouverneur der Stadt Sewastopol, Michail Raswoschajew, bei Telegram mit. Anschließend habe der Soldat im Nachbardorf Chmelnizkoje drei Zivilisten umgebracht und drei weitere verletzt. Der mutmaßliche Täter sei festgenommen worden. Zum Motiv der Tat wurde vorerst nichts bekanntgegeben. Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Ukraine-Liveticker: Zweites Attentat innerhalb einer Woche – russischer Drohnenentwickler verletzt | FAZ
Firma stellt „Vampir“-Drohnen her +++ Viele Tote und Verletzte bei russischem Raketenangriff auf Kiew +++ Ukraine attackiert abermals Wildberries-Lager in Russland +++ alle Neuigkeiten im Liveblog











