PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastWenn einer ADHS hat – was macht das mit der Beziehung?Stand: 09:25 UhrLesedauer: 2 MinutenQuelle: picture alliance/Zoonar/Dmitrii MarchenkoADHS betrifft nicht nur die Betroffenen selbst, sondern oft auch ihre Partnerschaft. Wie sich die Neurodiversität auf Kommunikation, Konflikte und Rollenverteilungen auswirkt und welche Stärken sie mitbringen kann.Außerdem geht es um die Frage, was passiert, wenn uns manchmal Gliedmaßen einschlafen.Hier können Sie die Folge direkt hören:Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:In der aktuellen Folge von ‚Aha! Zehn Minuten Alltagswissen‘ geht es um die Auswirkungen von ADHS auf Partnerschaften.ADHS wird oft mit Unruhe und Konzentrationsproblemen verbunden. Im Erwachsenenalter kann die neurobiologische Besonderheit jedoch auch Beziehungen prägen. Wiederkehrende Konflikte entstehen häufig dort, wo unterschiedliche Bedürfnisse und Kommunikationsweisen aufeinandertreffen. Manche Paare erleben dabei eine Dynamik, in der ein Partner zunehmend Verantwortung für Organisation und Alltag übernimmt, während der andere sich häufig kritisiert oder missverstanden fühlt.Wenn ADHS die Beziehung beeinflusstDie Paar- und Einzeltherapeutin Hannah Gensch, die Menschen mit ADHS sowie deren Partnerinnen und Partner begleitet, erläutert, dass sich die Symptome je nach Ausprägung unterschiedlich zeigen können. Während manche Betroffene eher verträumt wirken und Termine oder Absprachen vergessen, neigen andere stärker zu Impulsivität und intensiven emotionalen Reaktionen. Viele Menschen bewegen sich zwischen beiden Polen.Eine Diagnose kann für Paare zunächst herausfordernd sein, zugleich aber Erleichterung schaffen. Wiederkehrende Probleme erhalten plötzlich eine nachvollziehbare Erklärung. Entscheidend sei dabei, ADHS nicht als Schuldfrage zu betrachten, sondern als gemeinsame Herausforderung. Hilfreich können klare Kommunikation, konkrete Absprachen und visuelle Erinnerungen wie digitale Kalender oder Whiteboards sein. Ebenso wird deutlich, dass ADHS nicht nur Schwierigkeiten mit sich bringt. Kreativität, Empathie, Krisenfestigkeit und ungewöhnliche Lösungsansätze zählen zu den Eigenschaften, die Betroffene häufig in Beziehungen einbringen.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund – der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage, warum wir im Schlaf reden. Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.