Fresenius steigert Quartalsumsatz und hebt Ergebnisprognose anDer Gesundheitskonzern Fresenius hebt ​seine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr an. Grund ⁠sei die starke operative Geschäftsentwicklung der Kerngeschäfte, teilte das im Dax gelistete Unternehmen am Dienstagabend mit. Die starke ‌operative Performance bei Fresenius Kabi und Fresenius Helios und ein verbessertes Zinsergebnis unterstützte die Ergebnisentwicklung. Auf Basis dieser Entwicklung ‌und den ‌Geschäftsaussichten für das zweite Halbjahr 2026 werde der Ausblick für das währungsbereinigte Wachstum des Kern-Ergebnisses je Aktie von bislang fünf bis ​zehn auf zehn bis ⁠15 Prozent angehoben.Im zweiten Quartal habe sich der Konzern-Umsatz organisch um sechs Prozent ​auf 5,864 Milliarden Euro erhöht, hieß es zudem. Das Ergebnis (Ebit) ⁠im Konzern ‌vor Sondereinflüssen stieg währungsbereinigt um zehn Prozent auf 719 Millionen Euro. Die Ebit-Marge habe sich um 60 Basispunkte ⁠auf 12,3 Prozent verbessert. ⁠Für das Geschäftsjahr 2026 werde im Konzern unverändert ein ⁠organisches ​Umsatzwachstum von ⁠vier bis sieben Prozent erwartet. ​Der Ausblick berücksichtige aber keine möglichen Extremszenarien, ‌die sich aus dem dynamischen geopolitischen und makro-ökonomischen Umfeld ​ergeben könnten. Ifo-Institut: Die Autoindustrie schöpft HoffnungDie Stimmung in der deutschen Autoindustrie hat sich deutlich verbessert. Der vom Münchner Ifo-Institut erhobene Geschäftsklimaindex für die Branche stieg im Juli um 6 Punkte. Mit einem Stand von minus 15,6 ist er allerdings immer noch im negativen Bereich.Treiber des Anstiegs sind die Geschäftserwartungen, die sich abermals deutlich verbesserten und mit minus 0,1 Punkten derzeit so hoch sind, wie zuletzt vor mehr als drei Jahren. Der Anstieg der vergangenen Monate ist hier besonders deutlich. Noch im April hatte der Wert mehr als 30 Punkte tiefer gelegen. Die aktuelle Geschäftslage wird mit minus 29,9 Punkten dagegen nach wie vor sehr schlecht bewertet. „Die Auftragsbücher füllen sich wieder etwas und die Exporterwartungen sind gestiegen“, sagt Ifo-Expertin Anita Wölfl. Auch in den Auftragseingängen, die zumindest bis Mai vorliegen, zeigt sich ein positiver Trend aus dem Inland und Euroraum.Unter anderem profitieren laut Ifo die Hersteller von Karosserien und Aufbauten, die Geräte und Komponenten herstellen, die auch außerhalb der Autoindustrie, beispielsweise in der Verteidigung, verwendet werden können. „Die europaweit steigenden Investitionen in Rüstungsgüter könnten Teilen der Automobilindustrie zugutekommen“, sagt Wölfl.Infineon meldet RekordumsatzEin breiter Aufschwung hat dem Halbleiterhersteller Infineon im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 (per 30. September) einen Rekordumsatz beschert. „Immer mehr unserer Zielmärkte zeigen einen positiven Trend“, zog der Vorstandsvorsitzende Jochen Hanebeck am Mittwoch zufrieden Bilanz. Der Auftragsbestand erhöhte sich im dritten Quartal um fünf Milliarden auf 30 Milliarden Euro. Eine hohe Nachfrage verzeichnet Infineon für seine Leistungschips, die für einen effizienten Energieeinsatz in den energiehungrigen Rechenzentren der Künstlichen Intelligenz (KI) sorgen. „Die Stromver­sorgungslösungen für KI-Rechenzentren bleiben sehr gefragt und sind weiterhin der wichtigste Wachstumstreiber“, sagte Hanebeck. Mehrere führende Kunden aus dem Bereich KI-Rechenzentren haben nach Angaben von Infineon mehrjährige Kapazitätsreservierungsvereinbarungen abgeschlossen oder befinden sich in entsprechenden Verhandlungen. Diese Vereinbarungen umfassten ein kumuliertes Umsatzvolumen im hohen einstelligen Milliarden-Euro-Bereich und beinhalteten auch bestimmte Vorauszahlungen.Darüber hinaus sorgten weltweit steigende Investitionen in die Netzinfrastruktur für Rückenwind. Auch im Automobilbereich ziehen die Aufträge nach Aussage Hanebecks spürbar an. Im dritten Quartal legte der Umsatz gegenüber dem Vorquartal um 360 Millionen Euro auf 4,2 Milliarden Euro zu. Es war nach Unternehmensangaben bislang der höchste Umsatz in einem Quartal in der Geschichte von Infineon. Das Segmentergebnis, also der operative Gewinn der vier Geschäftsfelder, erhöhte sich um mehr als ein Fünftel auf 797 Millionen Euro. Der Vorstand hob seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2025/26 leicht an. Der Umsatz wird nun bei 16,3 Milliarden Euro gesehen, was einem Anstieg von elf Prozent entspräche. Nach dem zweiten Quartal hatte Hanebeck einen Umsatz von mehr als 16 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Der frei verfügbare Mittelzufluss (Free Cash-flow) wird nun bei 1,85 Milliarden Euro nach zuvor 1,25 Milliarden Euro gesehen. Unverändert erwartet Infineon eine Segmentergebnis-Marge von rund 20 Prozent. Im dritten Quartal lag die Marge bei 19,1 Prozent nach 18,0 Prozent zwölf Monate zuvor. Weniger Verlust in der Elektroautozulieferung: Schaeffler steigert operativen GewinnDer Auto- und Industriezulieferer Schaeffler hat im zweiten Quartal wie erwartet seine Profitabilität verbessern können. Während der Umsatz leicht auf 5,9 Milliarden Euro zurückging, stieg das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern um mehr als ein Viertel auf 264 Millionen Euro, wie das MDax -Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die Herzogenauracher steigerten die entsprechende operative Marge damit um einen Prozentpunkt auf 4,5 Prozent.Eine deutliche Verbesserung in der Sparte mit Wälz- und Kugellagern, ein weiter stark laufendes Ersatzteilgeschäft sowie weniger Verlust in der Elektroautozulieferung trugen dazu bei. Der Konzern hatte bereits angedeutet, wie es im Tagesgeschäft gelaufen war, und traf mit den Werten die Markterwartungen. Unter dem Strich erzielte Schaeffler einen Gewinn von 34 Millionen Euro nach 40 Millionen Verlust ein Jahr zuvor. Unternehmenschef Klaus Rosenfeld bestätigte die Jahresprognose, hatte aber Ende Juli bereits die Investoren mit gesenkten Mittelfristzielen verschreckt wegen mauer Aussichten in der Elektroautozulieferung in den kommenden Jahren. McDonald’s schasst US-Chef nach schwachen Zahlen und wirft ihm Fehler vorMcDonald’s gibt nach einem schwachen Quartal dem Chef ​seines wichtigsten Marktes USA den Laufpass. Skye Anderson übernehme mit sofortiger Wirkung die Leitung ⁠in den Vereinigten Staaten von Joe Erlinger, teilte der Fast-Food-Konzern am Dienstag mit. Konzernchef Chris Kempczinski begründete den Wechsel mit Fehlern bei der Umsetzung der Verkaufsstrategie im ‌zweiten Quartal. Das flächenbereinigte Umsatzwachstum in den USA lag mit 0,8 Prozent unter den Erwartungen der Wall Street.McDonald’s habe es nicht geschafft, einkommensschwächere Kunden zurückzugewinnen, die ‌ihre Restaurantbesuche zuletzt eingeschränkt hätten. ‌Dabei habe man kein Strategieproblem, sondern die Pläne schlicht nicht auf dem nötigen Niveau ausgeführt, sagte Kempczinski. Eine Fülle von Werbeaktionen habe Mitarbeiter in den Restaurants überfordert und zu ​langen Wartezeiten für Kunden geführt. Zudem sei ⁠es falsch gewesen, digitale Rabatte zu streichen, während zugleich ein neues Menü für unter drei Dollar eingeführt wurde, das ​nicht für genügend neuen Umsatz gesorgt habe. Dies sei für zwei Drittel der verfehlten Umsatzziele verantwortlich ⁠gewesen. Die Behebung dieses „schlechten ‌Geschäfts“ werde für Anderson in den nächsten zwei Quartalen im Mittelpunkt stehen.Die neue US-Chefin ist seit 26 Jahren bei McDonald’s und war zuletzt für das operative US-Geschäft ⁠zuständig. Sie soll ⁠nun die rund 14.000 Restaurants in den Vereinigten Staaten leiten und eine neue Strategie zur ⁠Trendwende ​vorantreiben. Erlinger stand ⁠seit 2019 an der Spitze der ​US-Sparte und steuerte das Unternehmen unter anderem durch einen ‌Ausbruch von E.-coli-Bakterien im Jahr 2024. Er soll McDonald’s noch bis Anfang 2027 als Berater ​zur Verfügung stehen. Der Konzern erklärte, ​der Wechsel folge einem bereits zu Jahresbeginn eingeleiteten Plan. AMD enttäuscht mit Prognose – Aktie verliert nachbörslich acht ProzentDer Halbleiterhersteller AMD rechnet wegen der hohen Chipnachfrage im Zuge des KI-Booms weiter mit einem starken Wachstum. Allerdings dürfte das Tempo etwas nachlassen. Zudem hatten sich einige Analysten noch optimistischere Aussagen der AMD-Chefin Lisa Su, vor allem mit Blick auf die KI-Aussichten, erhofft. Im zweiten Quartal zog der Umsatz um rund die Hälfte auf 11,5 Milliarden US-Dollar an, wie das Unternehmen am Dienstagabend in Santa Clara mitteilte. Der operative Gewinn habe etwas mehr als drei Milliarden Dollar betragen – nach 897 Millionen vor einem Jahr.Im laufenden dritten Quartal rechnet AMD mit einem Anstieg des Umsatzes auf 12,7 bis 13,3 Milliarden Dollar. Beim Mittelwert der Spanne wäre dies ein Anstieg im Jahresvergleich um rund 41 Prozent beziehungsweise 13 Prozent mehr als im Vorquartal. Zudem soll die Bruttomarge im Quartalsvergleich bei 56 Prozent stagnieren. An der Börse sorgte die Prognose für Ernüchterung. Die AMD-Aktie fiel nachbörslich um acht Prozent auf 477 Dollar. Damit könnte das Papier die jüngste Konsolidierung vom Rekordhoch fortsetzen. Vonovia wertet Immobilien auf – doch Finanzierungskosten für den stark verschuldeten ‌Konzern steigenSteigende Preise für Wohnimmobilien spielen ​dem deutschen Branchenprimus Vonovia in die Karten. ⁠Der Bochumer Konzern verzeichnete bei der Neubewertung des Verkehrswerts seines Immobilienbestands ein Plus von 1,5 Prozent, ‌wie er am Mittwoch mitteilte. Zugleich lasten aber steigende Finanzierungskosten auf dem hoch verschuldeten Konzern. Vonovia ‌bekräftigte ‌seine Jahresprognosen.Im Tagesgeschäft verdiente Vonovia mehr: Der bereinigte operative Gewinn (Ebitda) stieg im ersten Halbjahr um 2,4 Prozent auf ​rund 1,5 Milliarden Euro. ⁠Unter dem Strich verdiente Vonovia 771,6 (Vorjahr: 811,5) Millionen Euro. Die Mieten ​legten organisch um 3,6 Prozent zu. Doch der ⁠stark verschuldete ‌Konzern bekommt weiter höhere Finanzierungskosten zu spüren. „Die höheren Finanzierungskosten entsprechen unseren Erwartungen“, sagte Finanzvorstand Philip Grosse. Für das ⁠laufende Jahr ⁠2026 erwartet Vonovia weiter eine Steigerung des bereinigten ⁠operativen ​Gewinns (Ebitda) auf ⁠2,95 bis 3,05 Milliarden ​Euro – nach 2,8 Milliarden Euro ‌2025. DHL stockt Aktienrückkaufprogramm auf – Mittelzuflüsse aus US-Zoll-RückzahlungenDer Logistikkonzern DHL will etwas mehr Aktien zurückkaufen als bislang geplant. Vor dem Hintergrund der positiven Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr habe der Vorstand beschlossen, das im Jahr 2022 gestartete Aktienrückkaufprogramm um 500 Millionen Euro auf bis zu 6,5 Milliarden Euro aufzustocken und bis zum Jahresende 2027 zu verlängern, teilte der Dax-Konzern am Mittwoch in Bonn mit. Bisher sollte das aktuelle Programm im laufenden Jahr enden.Die Bonner hatten bereits vor knapp einem Monat erste Eckdaten für das abgelaufene zweite Quartal bekannt gegeben, die von einem kräftigen Sprung des operativen Gewinns zeugten. In diesem Zuge wurde auch die Jahresprognose erhöht. Wie nun bekannt wurde, erhielt die DHL im abgelaufenen Quartal unter anderem Rückzahlungen im Zusammenhang mit den US-Zollmaßnahmen, was den Barmittelfluss positiv beeinflusste. Er lag mit 569 Millionen Euro mehr als 70 Prozent über dem Vorjahreswert und höher als Analysten erwartet hatten. Novo Nordisk steigert Quartalsgewinn und hebt Prognosen anDer dänische Pharmakonzern Novo ​Nordisk sieht sich beim Gewinn im ⁠zweiten Quartal über den Markterwartungen und hebt seine Gewinn- und Umsatzprognose für das Gesamtjahr ‌an. Der Hersteller des Abnehmmittels Wegovy meldet für das Quartal einen bereinigten Betriebsgewinn von 33,4 ‌Milliarden ‌dänischen Kronen (rund 4,5 Milliarden Euro), elf Prozent über dem Vorjahreswert. Analysten hatten nach Firmenangaben im Mittel 28,7 ​Milliarden Kronen geschätzt. Im ⁠Gewinn nicht enthalten sind Abschreibungen von 6,3 Milliarden Kronen auf ​die Medikamenten-Pipeline, darunter allein vier Milliarden auf ⁠die experimentale Abnehmpille ‌Monlunabant.Novo Nordisk kämpft gegen den US-Konzern Eli Lilly um die Vorherrschaft am ⁠lukrativen Markt für ⁠Abnehmmedikamente, der nach Einschätzung mancher Analysten bis ⁠2030 ​ein ⁠Volumen von über 100 Milliarden ​Dollar pro Jahr erreichen könnte. Bundesstaat New Jersey verklagt Amazon wegen MachtmissbrauchsDer US-Bundesstaat New Jersey verklagt den Internetriesen Amazon.com wegen Missbrauchs von Marktmacht. ‌Generalstaatsanwältin Jennifer Davenport warf dem Konzern vor, mithilfe ‌seiner ‌marktbeherrschenden Stellung den Lieferfahrern seiner Logistikpartner niedrige Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen zu diktieren. Auch verstoße Amazon mit seiner Einstellpraxis und seiner gewerkschaftsfeindlichen Strategie gegen Gesetze. Ifo-Institut: Unternehmen sehen Teilkrankschreibung kritischFast die Hälfte der Unternehmen in Deutschland hält die künftige Möglichkeit zur Teilkrankschreibung einer Umfrage zufolge nicht für sinnvoll. Nur etwa jedes vierte Unternehmen fände es hilfreich, wenn sich Beschäftigte künftig auch teilweise krankmelden und so in geringerem Umfang arbeiten könnten, erklärte das Ifo-Institut in München am Dienstag in Berufung auf eine Personalleiterbefragung mit Randstad. Weitere 25 Prozent der Unternehmen stünden der Neuerung neutral gegenüber.„Die meisten Unternehmen befürchten eine schwierige Abgrenzung zwischen arbeitsfähig und arbeitsunfähig“, erklärte Ifo-Forscher Jonas Hennrich. „Außerdem erwarten sie einen zusätzlichen organisatorischen Aufwand.“ Die Hälfte der Unternehmen rechnet den Angaben nach nicht mit „wesentlichen positiven“ Auswirkungen. Je ein Drittel erhoffe sich durch die Teilkrankschreibung kürzere Fehlzeiten oder eine schnellere Rückkehr von erkrankten Beschäftigten, wie aus der Befragung weiter hervorging. 21 Prozent der Firmen halten es für möglich, dass erkrankte Fachkräfte trotz ihrer gesundheitlichen Herausforderungen länger arbeiten und zwölf Prozent halten mit dem Instrument eine flexiblere Personalplanung für möglich.Für eine Teilkrankschreibung können Ärzte künftig bei einer länger andauernden Erkrankung eines Beschäftigten eine teilweise Arbeitsunfähigkeit im Umfang von 25, 50 oder 75 Prozent der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit feststellen. Dementsprechend können Beschäftigte ihre Arbeitszeit reduzieren. Die Regelung sieht die Zustimmung von Arbeitgeber und Versicherten vor. Trotz Hitze: Dortmund bestellt neue Stadtbahnen absichtlich ohne KlimaanlageVolle Bahnen zu Stoßzeiten und das bei 30 Grad. Schon das ist für viele Menschen schwer auszuhalten. Die Dortmunder Stadtwerke haben nun jedoch bewusst neue Straßenbahnen ohne Klimaanlage bestellt. Die sollen 70 Millionen Euro günstiger sein, wie der WDR berichtet. Das Geld würde stattdessen in zusätzliche Fahrzeuge investiert. Die Stadtwerke wollen damit Strom sparen. Der Betriebsleiter des Verkehrsbetriebs gesteht im Gespräch mit dem WDR ein, dass es sich um „Komforteinbuße“ handele. Die Begründung: Die meisten Fahrgäste würden nur wenige Haltestellen fahren und viele Fahrten führten durch Tunnel.Dortmund ist damit nicht allein. Auch die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) argumentieren, Energie und Geld sparen zu wollen. Die BVG nennt auf ihrer Webseite noch einen weiteren Grund: „Klimaanlagen für Bahnen brauchen enorm viel Platz. Bei der U-Bahn ist eine sonst übliche Anbringung von Klimaanlagen auf dem Dach nicht möglich.“ Berenberg Bank verliert offenbar ihren KI-ChefDie Hamburger Privatbank Berenberg, deren Chefs im Juni von der Bafin abgesetzt wurden, verliert offenbar einen zentralen Mitarbeiter. Nico Baum, der Head of AI und Head of Solutions, hat sich demnach entschieden, Berenberg zu verlassen. Das habe er auf Nachfrage der Finanznachrichtenagentur Bloomberg bestätigt.Baum ist seit Juli 2018 bei Berenberg tätig. In seiner Funktion verantwortet er Forschung und Entwicklung von KI sowie die übergreifende KI-Transformation. Zuvor hatte er nach Angaben der Bank ein Asset-Management-Fintech mit Fokus auf künstliche Intelligenz und Big-Data-Analytics mit aufgebaut. Seine Karriere begann er im Investmentbanking einer anderen deutschen Bank mit Stationen in Frankfurt, London und Hongkong. Ein Sprecher von Berenberg wollte auf Anfrage von Bloomberg keinen Kommentar abgeben. LEG Immobilien profitiert von höheren Mieten – wichtige Kennziffer könnte Rekord knackenDer Immobilienkonzern LEG profitiert weiterhin von einer hohen Nachfrage nach Wohnungen in den Ballungszentren. Die Nettokaltmiete wuchs im ersten Halbjahr im Jahresvergleich um 3,4 Prozent auf 473,4 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Die Miete pro Quadratmeter auf vergleichbarer Fläche stieg von 6,96 Euro pro Quadratmeter auf 7,21 Euro.Die für das Unternehmen wesentliche Ergebniskennziffer AFFO (Mittelzufluss aus der operativen Tätigkeit bereinigt um aktivierte Investitionen) ging jedoch um 12,7 Prozent auf 110,5 Millionen Euro zurück. Das Unternehmen begründete dies mit höheren Investitionen. Diese seien in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10 Prozent auf 202 Millionen Euro gestiegen. Im laufenden Jahr peilt der Konzern weiterhin einen AFFO von 220 bis 240 Millionen Euro an – das wäre ein neuer Rekord. Mehr ladenTickarooLive Blog Software