Wegen des Booms bei Rechenzentren für künstliche Intelligenz und des Ausbaus der Hochspannungsnetze habe der Konzern im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 (per Ende September) beim Auftragseingang, Umsatz und der Profitabilität Höchstwerte erzielt, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die Aufträge seien insbesondere durch die hohe Nachfrage in den USA um 8,5 Prozent auf 17,9 Milliarden Euro gestiegen – höher als von Analysten erwartet.„Auch im dritten Quartal hält die weltweit starke Nachfrage nach Strom und damit nach unseren Produkten weiterhin an“, sagte Vorstandschef Christian Bruch (56). Der Konzern setze auf profitables Wachstum. Auch dank eines Ausbaus der Produktionskapazitäten steigerte Siemens Energy im Quartal seine Erlöse um 18,5 Prozent auf 11,4 Milliarden Euro. Haupttreiber war erneut das Geschäft mit Gasturbinen zur Stromerzeugung sowie mit den Stromnetzen. Der Auftragsbestand lag zum Ende des Quartals bei 162 Milliarden Euro.
Gamesa: Windgeschäft erstmals seit 2022 profitabelAuch das über Jahre verlustreiche Windenergiegeschäft Siemens Gamesa trug zur Ergebnissteigerung bei. Das Ergebnis vor Sondereffekten konnte die Sparte auf 75 Millionen Euro verbessern, nach einem Fehlbetrag von 438 Millionen Euro vor Jahresfrist. Gamesa habe unter anderem von einer Zunahme im Offshore-Geschäft profitiert. „Dass unser Windgeschäft erstmals seit 2022 in einem Quartal wieder profitabel ist, ist eine fantastische Leistung des Teams“, sagte Bruch. Im Gesamtjahr werde bei der Ergebnismarge vor Sondereffekten die Gewinnschwelle erwartet.











