Ausbruch des »Volcán de Fuego« in Guatemala: Alarmstufe Rot in drei Bezirken
Ein Ausbruch des hochaktiven Feuervulkans (Volcán de Fuego) in Guatemala hält die Menschen in der Region in Atem. Der Vulkan rund 40 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt spuckt eine Säule aus Asche, Gasen und Lavafragmenten aus, die vier bis fünf Kilometer hoch steigt, wie der nationale Katastrophenschutz Conred mitteilte . Für drei Verwaltungsbezirke wurde die höchste Alarmstufe Rot ausgerufen.
Erste Dörfer nahe dem Vulkan mussten evakuiert werden. Mehr als 1400 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden, sagte die Leiterin von Conred, Claudinne Ogaldes. Anwohner suchten Schutz in Notunterkünften. Der Schulunterricht wurde abgesagt. Laut einer Conred-Sprecherin sind rund 29.000 Menschen in verschiedenen Ortschaften betroffen – etwa durch den Ascheregen.
Notunterkunft in Santa Lucia Cotzumalguapa, etwa 30 Kilometer südwestlich des Feuervulkans
Die Aschewolken dehnen sich aktuell etwa 120 Kilometer in westlicher und nordwestlicher Richtung aus und könnten den Flugverkehr in den Verwaltungsbezirken Chimaltenango und Suchitepéquez beeinträchtigen. Die höchste Alarmstufe gilt für diese beiden Regionen sowie für Escuintla.










