Die EU-Kommission hat die letzten rechtlichen Schritte vollzogen, um den neuen Fonds „Scaleup Europe“ an den Start zu bringen. Das Finanzierungsinstrument peilt ein Volumen von fünf Milliarden Euro an und soll rasch wachsenden europäischen Technologiefirmen helfen, schneller zu skalieren und auf dem Weltmarkt zu konkurrieren. Bislang fehlt es in Europa häufig an ausreichendem Risikokapital für spätere Wachstumsphasen, weshalb viele vielversprechende Startups ins Ausland abwandern. Dem will die Brüsseler Regierungsinstitution gemeinsam mit namhaften privaten und öffentlichen Partnern entgegenwirken und den Innovationsstandort stärken.

Der neue Fonds wird als Teil des bestehenden European Innovation Council Fund geführt. Die operative Verwaltung und die konkreten Investmententscheidungen übernimmt das schwedische Private-Equity-Haus EQT, das sich in einem wettbewerbsorientierten Auswahlverfahren durchgesetzt hat. EQT agiert als unabhängiger Investmentmanager und trifft alle Entscheidungen eigenständig sowie nach marktüblichen Kriterien. Mit dem Abschluss der Rechtsdokumente ist der Fonds voll handlungsfähig. Die ersten Investitionen in europäische Spitzenunternehmen sollen bereits in den kommenden Wochen fließen.