Die EU-Innenminister haben über die Lage in Ceuta beraten. Wer ist für die Krise verantwortlich? Und: Niedrige Pegel führen zu Energieengpässen in Rumänien und Ungarn.
Aus der Serie:
Was jetzt?
4. August 2026, 17:00 Uhr
Die Innenminister der EU-Länder haben sich heute in einer Dringlichkeitssitzung zur Ceuta-Krise beraten. In Zukunft wollen die Mitgliedsstaaten geschlossener auftreten und besser kommunizieren. Durch ein Frühwarnsystem, das auch soziale Medien überwacht, sollen künftige Krisen verhindert werden. Vergangene Woche waren laut der spanischen Regierung rund 72.000 Menschen aus Nordafrika in die spanische Exklave Ceuta gekommen. Mindestens 75 Menschen starben dabei. Aus verschiedenen EU-Ländern gab es massive Kritik an Spaniens Migrationspolitik, Spanien beschwerte sich über Populismus und Desinformationen. Die Migranten befanden sich jedoch weder im Schengenraum noch auf europäischem Festland, inzwischen sind die meisten Menschen nach Marokko zurückgekehrt. Wurden die Wogen im europäischen Streit heute geglättet? Und was passiert nun mit den unbegleiteten Minderjährigen, die noch in Ceuta sind? Das beantwortet ZEIT-Auslandskorrespondentin Johanna Roth.












