In Deutschland macht die Polizei in der ersten Augustwoche verstärkt Jagd auf Temposünder. Während der sogenannten „Speedweek“ – auch Blitzermarathon genannt – sollen besonders Unfallschwerpunkte in den Blick genommen werden.In Dunellen, einer Gemeinde im US-Bundesstaat New Jersey, hat sich die örtliche Polizei eine ungewöhnliche Aktion ausgedacht, um Verkehrssünder zu erwischen: Ein Beamter verkleidete sich als Busch und beobachtete die vorbeifahrenden Autos vom Straßenrand.Auf einem Foto, das die Behörde Ende Juli auf Facebook veröffentlichte, trägt eine Person einen grünen Ganzkörper-Tarnanzug, der tatsächlich einem Busch ähnelt. In der Hand hält der Polizist ein Fernglas. Ein weiterer Beamter fällt während der Kontrolle ebenfalls durch eine kreative Kleiderwahl auf: Er trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift „Not a cop“ (deutsch: „Kein Polizist“), wie auf Fotos der Behörde zu sehen ist.„Heute führte die Polizei von Dunellen im 100er-Block der North Washington Avenue eine Kontrollaktion gegen Ablenkung am Steuer durch“, schrieb die Behörde vergangenen Mittwoch und fragte: „Haben Sie heute unseren ‚Strauch‘ entdeckt? Wenn Sie mit dem Blick auf Ihr Handy fixiert waren, wahrscheinlich nicht!“Empfohlener redaktioneller Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können. Für die Kontrolle suchte sich die Polizei laut eigenen Angaben einen „stark befahrenen und fußgängerreichen Bereich in der Innenstadt“ aus, „um das Gesetz von New Jersey zum Verbot der Nutzung von Handys am Steuer durchzusetzen und unsere Gemeinde zu schützen“.Laut Gesetz ist es Fahrern während der Fahrt verboten, ein mobiles Endgerät zu bedienen. Der erstmalige Verstoß wird demnach mit einer Geldstrafe von 200 bis 400 Dollar geahndet. Bei einem zweiten Verstoß werden 400 bis 600 Dollar fällig. Für den dritten und weitere Verstöße erhöht sich die Geldstrafe auf 600 bis 800 Dollar. Zudem droht den Fahrern der Entzug des Führerscheins für 90 Tage.Der verkleidete Beamte hätte „alle Hände voll zu tun“ gehabt, schrieb die Polizei von Dunellen weiter: „Innerhalb von sechs Stunden haben wir 74 Bußgeldbescheide an Fahrer ausgestellt, die durch ihre Geräte abgelenkt waren.“ Lange mussten die Beamten also offenbar nicht warten, bis ihnen die Verkehrssünder ins Netz gingen: Im Schnitt wurde demnach nicht einmal alle fünf Minuten ein Bußgeldbescheid verhängt. Die Behörde appelliert: „Behaltet die Straße im Blick, nicht euren Bildschirm.“
Getarnt am Straßenrand: US-Polizist verkleidet sich als Busch, um Handysünder zu erwischen
Ein grüner Ganzkörperanzug und ein Fernglas: So erwischte die Polizei in der US-Gemeinde Dunellen zahlreiche Fahrer, die während der Fahrt aufs Handy starrten.










