Wer Robert Dahl verstehen will, den Kopf hinter der bekannten Marke „Karls Erlebnis-Dorf“, muss kurz zurückblenden. Alles begann mit seinem Großvater Karl, der in den 1920er-Jahren Obst und Gemüse verkaufte. Sein Enkel Robert hat schließlich daraus etwas gemacht, das sich der Opa damals nicht hätte vorstellen können: die Karls Erlebnis-Dörfer. Mehrere Standorte in Deutschland, Manufakturen, Restaurants, Fahrgeschäfte und überall der unverkennbare Duft von Erdbeeren. Seit den frühen 1990er-Jahren hat Dahl den Familienbetrieb in dritter Generation von einem Erdbeerhof in Mecklenburg-Vorpommern zu einer der bekanntesten Freizeitmarken Deutschlands gemacht.

Jetzt will der Chef des Erdbeer-Imperiums Achterbahn fahren. 24 Stunden am Stück in einem brandneuen Boomerang-Coaster. Und er meint das ernst. Denn es geht um nichts weniger als den guten Zweck. Es geht bergauf und bergab für die Inklusion und um reichlich Spenden für seine Stiftung. „Außerdem macht das ohne Ende Spaß und wird ein wildes Event“, teilte er dieser Zeitung mit.

Die Idee: Schlicht, direkt, etwas verrückt

Am 16. Oktober um exakt 11 Uhr besteigt Dahl in Elstal bei Berlin seine neue Achterbahn-Attraktion „Bettys Beerchen Boomerang", die offiziell erst einen Tag später eröffnet. Bis dahin dreht er in einen der zehn Wagen Runde um Runde. Die anderen neun sollen von Influencern besetzt werden, die er gerade noch suche. „Der Platz neben uns bleibt jeweils frei, genau diesen kann man kaufen. Für 5 Euro, 50 Euro und wer richtig viel Bock hat, auch für 1.000 Euro“, sagt Dahl.