Leipzig (dpa) - RB Leipzigs Torhüter Peter Gulacsi wechselt zum spanischen Spitzenclub FC Villarreal. Der 36 Jahre alte Ungar unterschrieb beim Vorjahres-Dritten der La Liga einen Vertrag bis Sommer 2028. Der langjährige Stammtorhüter der Leipziger hatte erst im Februar seinen Vertrag bei RB bis 30. Juni 2027 verlängert. Allerdings deutete sich beim Fußball-Bundesligisten schon an, dass Gulacsi nun den Weg für den jüngeren Belgier Maarten Vandevoordt freimachen soll.Der ehrgeizige Gulacsi war seit elf Jahren und 362 Pflichtspielen bei RB und seit dem Bundesliga-Aufstieg 2016 die unangefochtene Nummer eins. Er holte mit den Sachsen zweimal den DFB-Pokal und einmal den Supercup. Im Februar dieses Jahres erlitt der ehemalige ungarische Nationaltorhüter einen Innenbandanriss im Knie, daraufhin stellte Trainer Ole Werner den 24-jährigen Vandevoordt ins Tor. Nach seiner Rückkehr ins Training unterstützte Gulacsi seinen jüngeren Vereinskollegen. Für sein professionelles Verhalten durfte er im Saisonfinale beim SC Freiburg wieder 90 Minuten im RB-Tor stehen.Hohe Wertschätzung für Gulacsi„Was Pete für diesen Club bedeutet, lässt sich nicht nur an Einsätzen, Paraden oder Titeln festmachen. Er war über viele Jahre ein absoluter Leistungsträger, ein verlässlicher Führungsspieler und ein Mensch, der mit seiner Ruhe, Professionalität und Haltung Maßstäbe gesetzt hat. Auf Pete war immer Verlass - in großen Spielen, in schwierigen Phasen und im täglichen Miteinander“, sagte RB-Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer.Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichertUm Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.Gulacsi, der immer wieder betonte, wie wohl er sich mit seiner Familie in Leipzig fühlt, sprach zuletzt immer wieder davon, dass sich die Zeiten auch für Torhüter geändert haben. So hatte er sich in der Vergangenheit explizit für eine Torwart-Rotation aufgrund der enormen Doppel- und Dreifachbelastung ausgesprochen. Wie seine Rolle bei RB unter Neu-Trainer Martín Demichelis ausfallen sollte, ist nicht bekannt.„Ich habe hier unglaublich viel erlebt, sportlich wie persönlich. Besondere Erfolge, große Spiele und viele Momente, die für immer bleiben werden. Was mich dabei besonders stolz macht: Wir haben diese Entwicklung gemeinsam geschafft - als Mannschaft, als Club, mit den Mitarbeitenden und mit unseren Fans“, betonte Gulacsi.Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichertUm Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.Nur noch Orban und Klostermann aus der Rangnick-Garde daAuffällig ist jedoch, dass die alte Garde vom damaligen Entdecker Ralf Rangnick auf dem Absprung ist. Der 33-jährige Willi Orban wollte gerade zum saudi-arabischen Aufsteiger Al-Diriyah FC wechseln. Doch aufgrund der Schulterverletzung von Neuzugang Abdoul Koné gab es ein Veto aus der Chefetage. Auch Ex-Nationalspieler Lukas Klostermann ist seit der vergangenen Saison ein Verkaufskandidat. Der 30-Jährige ist seit 2014 bei RB und ging wie Gulacsi und Orban den Weg von der zweiten Liga bis in die Champions League mit.Nachfolger soll noch ins Trainingslager kommenDie Lücke nach dem Weggang von Gulacsi wird zeitnah geschlossen. Medienberichten zufolge sind sich die Sachsen mit dem norwegischen WM-Torhüter Örjan Nyland einig. Er soll auch noch ins Trainingslager im österreichischen Saalfelden kommen.© dpa-infocom, dpa:260803-930-479421/1
RB Leipzigs Torhüter Gulacsi wechselt zu Villarreal
Leipzig (dpa) - RB Leipzigs Torhüter Peter Gulacsi wechselt zum spanischen Spitzenclub FC Villarreal. Der 36 Jahre alte Ungar unterschrieb beim Vorjahres-Dritten der La Liga einen Vertrag bis Sommer 2028. Der langjährige Stammtorhüter der Leipziger hatte erst im Februar seinen Vertrag bei RB bis 30. Juni 2027 verlängert. Allerdings deutete sich beim Fußball-Bundesligisten schon an, dass Gulacsi nun den Weg für den jüngeren Belgier Maarten Vandevoordt freimachen soll.Der ehrgeizige Gulacsi war seit elf Jahren und 362 Pflichtspielen bei RB und seit dem Bundesliga-Aufstieg 2016 die unangefochtene Nummer eins. Er holte mit den Sachsen zweimal den DFB-Pokal und einmal den Supercup. Im Februar dieses Jahres erlitt der ehemalige ungarische Nationaltorhüter einen Innenbandanriss im Knie, daraufhin stellte Trainer Ole Werner den 24-jährigen Vandevoordt ins Tor. Nach seiner Rückkehr ins Training unterstützte Gulacsi seinen jüngeren Vereinskollegen. Für sein professionelles Verhalten durfte er im Saisonfinale beim SC Freiburg wieder 90 Minuten im RB-Tor stehen.Hohe Wertschätzung für Gulacsi„Was Pete für diesen Club bedeutet, lässt sich nicht nur an Einsätzen, Paraden oder Titeln festmachen. Er war über viele Jahre ein absoluter Leistungsträger, ein verlässlicher Führungsspieler und ein Mensch, der mit seiner Ruhe, Professionalität und Haltung Maßstäbe gesetzt hat. Auf Pete war immer Verlass - in großen Spielen, in schwierigen Phasen und im täglichen Miteinander“, sagte RB-Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer.Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichertUm Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.Gulacsi, der immer wieder betonte, wie wohl er sich mit seiner Familie in Leipzig fühlt, sprach zuletzt immer wieder davon, dass sich die Zeiten auch für Torhüter geändert haben. So hatte er sich in der Vergangenheit explizit für eine Torwart-Rotation aufgrund der enormen Doppel- und Dreifachbelastung ausgesprochen. Wie seine Rolle bei RB unter Neu-Trainer Martín Demichelis ausfallen sollte, ist nicht bekannt.„Ich habe hier unglaublich viel erlebt, sportlich wie persönlich. Besondere Erfolge, große Spiele und viele Momente, die für immer bleiben werden. Was mich dabei besonders stolz macht: Wir haben diese Entwicklung gemeinsam geschafft - als Mannschaft, als Club, mit den Mitarbeitenden und mit unseren Fans“, betonte Gulacsi.Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichertUm Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.Nur noch Orban und Klostermann aus der Rangnick-Garde daAuffällig ist jedoch, dass die alte Garde vom damaligen Entdecker Ralf Rangnick auf dem Absprung ist. Der 33-jährige Willi Orban wollte gerade zum saudi-arabischen Aufsteiger Al-Diriyah FC wechseln. Doch aufgrund der Schulterverletzung von Neuzugang Abdoul Koné gab es ein Veto aus der Chefetage. Auch Ex-Nationalspieler Lukas Klostermann ist seit der vergangenen Saison ein Verkaufskandidat. Der 30-Jährige ist seit 2014 bei RB und ging wie Gulacsi und Orban den Weg von der zweiten Liga bis in die Champions League mit.Nachfolger soll noch ins Trainingslager kommenDie Lücke nach dem Weggang von Gulacsi wird zeitnah geschlossen. Medienberichten zufolge sind sich die Sachsen mit dem norwegischen WM-Torhüter Örjan Nyland einig. Er soll auch noch ins Trainingslager im österreichischen Saalfelden kommen.© dpa-infocom, dpa:260803-930-479421/1











