Nach dem CSD-Anschlag hat die Polizei die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Drei Männer und eine Frau tragen laut Innensenatorin nun Fußfesseln.

Ist zufrieden: Innensenatorin Iris Spranger

Soeren Stache/dpa

AFP | Nach dem mutmaßlich islamistischen Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) haben die Behörden die Sicherheitsmaßnahmen in Berlin verschärft. „Vier Gefährder tragen auf Antrag der Polizei nun Fußfesseln“, teilte Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) am Montag mit. „Zusätzlich wurde bei einer dieser Personen ein Unterbindungsgewahrsam verfügt.“ Zuerst hatte der Tagesspiegel berichtet.

Nach dem Anschlag in Berlin, bei dem eine Frau getötet und 31 weitere Menschen verletzt wurden, waren Forderungen nach Konsequenzen laut geworden. Der mutmaßliche 21-jährige Attentäter war als Gefährder eingestuft, befand sich aber auf freiem Fuß. Laut Tagesspiegel handelt es sich bei den Gefährdern, die jetzt 30 Tage lang Fußfessel tragen müssen, um drei Männer und eine Frau.