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Nivea-Konzern: Beiersdorf senkt Prognosen – Nivea unter Druck Beiersdorf senkt nach einem schwachen ersten Halbjahr den Ausblick. Eine schwache Konsumstimmung und die langsame Erholung von Nivea belasten den Konzern.

Nivea bleibt die wichtigste Marke von Beiersdorf. Doch eine schwächere Nachfrage belastet derzeit. Foto: IMAGO/GeisserNivea kommt nicht in die Spur: Der Konsumgüterkonzern Beiersdorf erwartet nach einem Minus im ersten Halbjahr nun 2026 einen Umsatzrückgang und weniger Gewinn. „Die Entwicklung bei Nivea liegt unter unseren Erwartungen“, sagte Konzernchef Vincent Warnery am Montag. Allein im ersten Halbjahr ging der Umsatz bei der Kernmarke um 7,5 Prozent zurück.Warnery will nun gegensteuern – und den Absatz der Marke mit einem 18-Monats-Plan wieder deutlich ankurbeln. Das Angebot soll etwa ausgeweitet werden, es soll günstigere Produkte geben und die Werbeausgaben will Warnery allein im zweiten Halbjahr um 100 Millionen Euro erhöhen.Für 2026 insgesamt rechnet er nun mit einem organischen Umsatzminus im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Die Gewinnmarge wird bei mindestens 11,8 Prozent erwartet, im Vorjahr waren es 14 Prozent. Bei den Anlegern kam das nicht gut an – Beiersdorf-Aktien verloren mehr als zwei Prozent an Wert.„Unsere oberste Priorität ist es, unser Geschäft im Jahr 2027 wieder auf Wachstumskurs zu bringen und ab 2028 wieder profitabel zu wachsen“, betonte Warnery. Nivea war über Jahre gewachsen, doch das Umfeld hat sich geändert. Beiersdorf hatte bereits 2025 die Prognosen senken müssen.Warnery hatte dann im März gesagt, er rechne mit einem weiter unsicheren Marktumfeld. Der Krieg zwischen den USA und dem Iran belastet den Konzern ebenfalls. Lieferketten geraten unter Druck, in Saudi-Arabien und Dubai kann Beiersdorf einzelne Produkte nicht mehr anbieten.Insgesamt achten die Verbraucher mehr auf den Preis und sind wählerischer geworden – oder kaufen einfach insgesamt weniger Produkte. Warnery will aber zumindest sicherstellen, dass sie dann zu Nivea greifen. „Wir wollen, dass mehr Kunden mehr Produkte kaufen“, sagte er. Die Neupositionierung zeige schon erste Erfolge. Der Absatz steige und die Lager leerten sich. rtr Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick