Drei Brände haben im US-Bundesstaat Washington Behördenangaben zufolge mehr als 600 Häuser und andere Gebäude zerstört. Die Feuer seien die »schlimmste Naturkatastrophe, die unsere Region je erlebt hat«, sagte die Bürgermeisterin der Stadt Spokane, Lisa Brown, auf einer Pressekonferenz.Verletzte oder Tote seien bislang nicht gemeldet worden, hieß es. Angesichts des Ausmaßes der Brände könne sich das jedoch ändern, sagte Washingtons demokratischer Gouverneur Bob Ferguson.Behördenangaben zufolge sind in dem Bundesstaat derzeit mindestens 15 größere Waldbrände auf einer Fläche von mehr als tausend Quadratkilometern aktiv. Es handle sich um eine »außergewöhnliche« Waldbrandsaison, hieß es.
Während Spokane dramatische Tage erlebt, wüten in Europas Süden seit Wochen verheerende Waldbrände. Aktuell sind Wald- und Buschbrände westlich der griechischen Hauptstadt Athen noch nicht unter Kontrolle. In Spanien hat sich die Lage dagegen etwas entspannt, insbesondere die Brände in den Regionen Madrid, Ávila und Toledo, die im Juli die Evakuierung Zehntausender Menschen erforderten, sind inzwischen weitgehend eingedämmt. Die meisten Evakuierungsbefehle und Ausgangsbeschränkungen wurden mittlerweile aufgehoben.











