Betroffene Schließfachinhaber der Sparkasse in Gelsenkirchen, die infolge des spektakulären Einbruchs im Dezember 2025 nicht auf Vernehmungstermine der Polizei reagiert haben, werden ab heute zwangsweise vorgeführt. Das habe die Staatsanwaltschaft Essen angeordnet, wie die Polizei Gelsenkirchen auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mitteilte. Die zwangsweise Vorladung betrifft rund 30 Schließfachbesitzer. In einer überwiegenden Mehrzahl der mehr als 3000 Fälle sind die Vernehmungen mittlerweile abgeschlossen.

Anfang Juli hatte die Sparkasse damit begonnen, betroffenen Schließfachkunden einen Schadensausgleich auszuzahlen. Wie die Bank betonte, würden die Kunden maximal 10.300 Euro pro Schließfach ausgezahlt bekommen, sofern im Mietvertrag keine höheren Summen vereinbart wurden.Wie der spektakuläre Einbruch im Ruhrgebiet ablief und warum die Täter kurz vor ihrem Ziel fast aufgeflogen wären: Verfolgen Sie den Coup in der 3D‑Rekonstruktion.