Sony bleibt dabei: Die Produktion von Discs für Playstation-Spiele endet wie angekündigt im Januar 2028, bestätigte Finanzchefin Lin Tao in der Fragerunde zu den Quartalszahlen von Sony. Die Proteste von Spielern, Verbraucherschützern und Händlern ändern daran offenbar nichts.
Sony will die Produktion von Discs 2028 einstellen. Das betrifft alle Studios, weil Sony der einzige Zulieferer von Playstation-Discs ist. Als Begründung für den Schritt nannte Tao vor allem die fortschreitende Digitalisierung von Inhalten. Man habe sich viel Zeit gelassen und wolle behutsam vorgehen, sagte sie laut dem Transkript der Fragerunde bei Investing.com. Man habe viele Zuschriften bekommen und verstehe, dass Spiele mit Erinnerungen verbunden seien, sagte Tao. Damit räumte Sony die Kritik erstmals öffentlich ein. Doch der entscheidende Punkt: Geschäftliche Folgen erwartet Sony nicht, weil der Verkauf ohnehin größtenteils digital laufe.
Mehr als 350.000 Unterschriften
Die Kritik aus der Community und von Geschäftspartnern am geplanten Aus für Spiele-Discs ist riesig: Die größte von mehr als einem Dutzend Petitionen gegen die Entscheidung kommt mittlerweile auf über 350.000 Unterschriften. Initiiert hat sie Jade Pearce, Chefin des kanadischen Spielehändlers PNP Games. Ihr Argument: Eine Disc lässt sich verleihen, verschenken, weiterverkaufen und vererben. Eine Schachtel mit Download-Code dagegen ist eine digitale Lizenz in Plastikverpackung.











