Gegen den Mann wird wegen vorsätzlichen Mordes, Raubes und Verstößen gegen das Waffengesetz ermittelt. Nach der Tat soll er die Leiche in einem Koffer zu dem Fundort gebracht und anschließend mit den Bankkarten des Opfers mehrfach Geld abgehoben haben.Die Ermittler konnten über die Auswertung von Videomaterial und weitere Beweise den 26-Jährigen als mutmaßlichen Täter ausfindig machen. Er wurde am 30. Juli vorgeführt und legte nach Angaben der Polizei nach langen Vernehmungen ein Geständnis ab. Weitere Einzelheiten zum Tatmotiv wurden zunächst nicht bekannt.
Opfer arbeitete für HilfsorganisationDie Leiche war im Athener Stadtteil Kypseli gefunden worden. Trotz des fortgeschrittenen Verwesungszustands gelang es, die Frau anhand von Fingerabdrücken zu identifizieren.Wie der britische »Guardian « berichtet, stammt die Frau aus Edinburgh. Elisabeth-Jane Ross, 38, war demnach Mitarbeiterin einer Hilfsorganisation. Die Tochter eines prominenten schottischen Anwalts war Ende Juni nach Griechenland eingereist und hatte sich zuletzt bis zum 10. Juli bei Bekannten im Raum Piräus aufgehalten.
Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich dem »Guardian« zufolge um einen afghanischen Staatsbürger. In einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung der Polizei hieß es: »Gegen einen 26-jährigen ausländischen Staatsangehörigen wurde ein Strafverfahren wegen vorsätzlichen Mordes, Raubes und Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.«In der Wohnung des Tatverdächtigen wurden laut Polizei verschiedene Waffen sichergestellt. Die griechischen Behörden ermittelten in Zusammenarbeit mit der britischen National Crime Agency (NCA) und der schottischen Polizei.»Wir haben einen Engel verloren«An dem Koffer wurden weder Fingerabdrücke noch DNA-Spuren gefunden. Der Täter soll das Handy des Opfers genutzt haben, um ihren Tod zu verschleiern. Laut Polizei wurden irreführende Nachrichten an Verwandte verschickt, in denen die Rede davon war, dass Ross das Bedürfnis habe, allein zu sein.










