PfadnavigationHomePolitikAuslandKrieg in Nahost„Sie sahen, wie sich der Angriff zusammenbraute“ – Trump kündigt neue Gespräche mit dem Iran anStand: 00:29 UhrLesedauer: 2 MinutenUS-Präsident Donald TrumpQuelle: AARON SCHWARTZ/AFPDie „Verhandlungen“ sollen laut Donald Trump am Montagnachmittag beginnen. Zuvor hatte der US-Präsident die Angriffe auf den Iran ausgesetzt, weil es „Umrisse einer Einigung“ gebe. Teheran habe die Ausmaße der geplanten Attacken laut Trump gekannt.US-Präsident Donald Trump hat für Montag neue Gespräche mit dem Iran angekündigt. „Was wir tun ist, wir sprechen mit ihnen in Form von Verhandlungen“, sagte Trump am Sonntag (Ortszeit) an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One. „Es beginnt morgen Nachmittag.“„Sie wollen natürlich nicht angegriffen werden“, sagte Trump vor Journalisten. „Sie kannten das Ausmaß des (geplanten) Angriffs, weil sie sahen, wie er sich zusammenbraute.“Trump hatte in der Nacht zu Sonntag nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle gegen den Iran abgesagt, da es „Umrisse einer Einigung“ gebe, die eine sofortige und uneingeschränkte Öffnung der Straße von Hormus „sowie ein Ende der nuklearen Bedrohung durch den Iran“ beinhalte.Der Iran bestritt diese Darstellung aber. Diese Aussage sei „nichts als eine neue Lüge“, zitierte die iranische Nachrichtenagentur Mehr am Sonntag iranische Militärvertreter.Lesen Sie auchDer iranische Präsident Massud Peseschkian hatte vor Trumps neuer Ankündigung durchblicken lassen, dass er das Rahmenabkommen mit den USA als künftigen Schwerpunkt der Außenbeziehungen seines Landes sieht. „Wir müssen alles daran setzen, den Feind dazu zu zwingen, sich an das zu halten, was er unterzeichnet hat“, schrieb Peseschkian auf der Plattform X. Die Sicherheit des Irans, der Region und der Verbündeten Teherans werde durch diese Absichtserklärung gestärkt.Lesen Sie auchDer Iran und die USA hatten sich Mitte Juni auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges geeinigt. In einer Übergangsfrist von 60 Tagen sollten weitere Details ausgearbeitet werden. In der Zwischenzeit kam es aber immer wieder zu gegenseitigen Angriffen.Iranische Angaben: Verhandlungen mit Oman in EndphaseNach iranischen Angaben befinden sich die Verhandlungen mit dem Oman über die Schifffahrt in der Straße von Hormus nun in der Endphase. Außenminister Abbas Araghtschi habe die Mitglieder des Kabinetts zu Beginn seiner Sitzung am Sonntag entsprechend informiert, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna.Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai betonte unterdessen laut dem Sender Press TV, dass die Lage in der umkämpften Meerenge nicht mehr zu ihrem Vorkriegsstatus zurückkehren werde. Der Iran handele im eigenen Interesse und werde seine Entscheidungen nicht aufgrund von Drohungen oder Einschüchterungen ändern, sagte Baghai demnach weiter. Eine Einigung mit dem Oman über eine neue Schifffahrtsroute bedeute aber nicht, dass die Straße von Hormus geöffnet oder geschlossen werde, sagte der Sprecher laut dem staatlichen Sender Irib.luwi/AFP/dpa