Die Regierung in Vaduz meldet einen Angriff auf das Verzeichnis wirtschaftlich berechtigter Personen. Was steckt hinter dem Zugriff?02.08.2026, 20.41 Uhr1 LeseminutenEmanuel Schädler und Regierungschefin Brigitte Haas leiten den Kristenstab.Gian Ehrenzeller / Keystone(dpa) Das Fürstentum Liechtenstein ist Opfer eines umfangreichen Cyberangriffs geworden. Die Daten von 31 000 Personen seien abgegriffen worden, teilte die Regierung mit. Sie habe einen Krisenstab unter der Leitung der Regierungschefin Brigitte Haas und Justizminister Emanuel Schädler einberufen.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Durch den Angriff sei der Schutz personenbezogener Daten verletzt worden, hiess es. Angegriffen wurde das «Verzeichnis wirtschaftlich berechtigter Personen». In solchen Dateien sind Namen und andere Details von Personen hinterlegt, die hinter Firmen, Stiftungen oder Treuhänderschaften stehen. Die Regierung führt dieses Verzeichnis nach eigenen Angaben, um Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu verhindern.Das Fürstentum mit rund 41 000 Einwohnern gehört gemessen am Bruttoinlandprodukt pro Kopf zu den reichsten Ländern der Welt. Einer der erfolgreichsten Wirtschaftszweige sind Finanz- und Bankendienstleistungen. Vor vielen Jahren haben vor allem Europäer dort Stiftungen und Konten zur Steuerhinterziehung missbraucht. 2017 wurde das Bankgeheimnis in Steuerangelegenheiten aber aufgehoben.
Cyberangriff auf Liechtenstein – 31 000 Datensätze betroffen
Die Regierung in Vaduz meldet einen Angriff auf das Verzeichnis wirtschaftlich berechtigter Personen. Was steckt hinter dem Zugriff?










