Das Testspiel zwischen dem F.C. Hansa Rostock und Borussia Mönchengladbach ist am Sonnabend von einem medizinischen Notfall überschattet worden. Kurz vor dem vorgesehenen Anpfiff musste ein Fan auf der Osttribüne des Ostseestadions versorgt werden. Die Partie begann deshalb etwa 45 Minuten später als geplant.

Die betroffene Person wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Während des Rettungseinsatzes blieb es im Stadion ruhig. Berichten zufolge verzichtete Hansa Rostock beim Einlaufen der Mannschaften auf die übliche Vereinshymne. Beide Klubs übermittelten Genesungswünsche an die betroffene Person.

Rund 20.000 Zuschauer im Ostseestadion

Die Polizei hatte das Testspiel im Vorfeld als sogenanntes Problemspiel eingestuft und war entsprechend präsent. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Rostock verfolgten rund 20.000 Menschen die Partie, darunter etwa 1.000 Anhänger von Borussia Mönchengladbach.

Trotz der besonderen Einstufung verlief der weitere Einsatz nach Einschätzung der Polizei ruhig.