FilterÄlter als Woodstock: Herzberg-Festival feiert die Liebe Breitenbach. Unter dem Motto „Eternal Love“ feiern im osthessischen Breitenbach am Herzberg mehrere Tausend Besucher für vier Tage beim Herzberg-Festival. Feierlich eröffnet wurde das einstige Hippie-Festival bereits am Donnerstag - mit bis zu bis 800 mehr Besuchern als im vergangenen Jahr. Laut den Veranstaltern werde man diesmal die 10.000er Marke erreichen. An den vier Festival-Tagen treten auf fünf Bühnen rund 200 Künstler und Künstlerinnen unterschiedlicher Musikrichtungen auf. Am Freitag habe es zwischenzeitlich eine kurze Unwetterwarnung gegeben, weswegen die Bühnen für kurze Zeit geschlossen werden mussten. Aufgrund einer Warnung vor Waldbränden seien die Gäste weiterhin dazu aufgerufen, nicht zu grillen. Das Herzberg-Festival hat bereits eine lange Tradition: Es ist eines der größten und ältesten Freiluft-Hippie-Festivals Europas. Erstmals wurde das Musikfest 1968 gefeiert. Es ist damit sogar noch ein Jahr älter als das 1969 ausgetragene legendäre Woodstock-Festival, das als musikalischer Höhepunkt der US-Hippiebewegung gilt. Seit der Wiederbelebung des Herzberg-Festivals im Jahr 1991 findet in diesem Jahr bereits die 35. Auflage statt. (dpa)A66: Auto überschlägt sich, Insassen nur leicht verletzt Bad Orb. Viel Glück hatten in den Augen der Polizei drei junge Männer, die in der Nacht zum Samstag auf der Autobahn A66 in einen Unfall geraten sind. Nach einem Zusammenstoß mit einem vor ihnen fahrenden BMW hatte sich ihr Golf überschlagen und landete auf dem Dach. Trotzdem kamen der 21 Jahre alte Fahrer und seine zwei Begleiter mit leichten Verletzungen davon. Der Unfall ereignete sich gegen 2 Uhr zwischen den Anschlussstellen Bad Orb und Bad Soden-Salmünster, die Autobahn musste in Fahrtrichtung Fulda für zwei Stunden gesperrt werden. Frankfurt: Zwei Verletzte bei Zusammenstoß mit StraßenbahnFrankfurt. Beim Zusammenstoß mit einem Auto ist in Frankfurt am Freitagabend eine Straßenbahn aus den Schienen gesprungen. Es dauerte Stunden, um sie wieder einzusetzen, wie die Polizei am Samstagmorgen berichtet.Ihren Angaben zufolge ist kurz nach 21 Uhr auf einer Kreuzung im Stadtteil Sachsenhausen der Mercedes einer 26 Jahre alten Fahrerin seitlich in die Tram gekracht. Im Wagen saßen insgesamt drei Frauen, zwei wurden leicht verletzt und im Krankenhaus untersucht. Wetter: Regen und Gewitter dauern bis in den Nachmittag Offenbach. Noch bis Samstagmittag kann es in Hesse noch teils heftige Gewitter geben kann, danach kehrt ruhiges Hochdruckwetter ein. Laut dem Deutschen Wetterdienst kann es am Samstag vor allem im Süden und Osten noch Schauer und einzelne, teils kräftige Gewitter geben, vereinzelt mit Starkregen, kleinkörnigem Hagel und stürmischen Böen. Am Nachmittag soll es dann landesweit zunehmend heiter werden. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 24 und 27 Grad im Norden und zwischen 27 und 29 Grad im Süden.Am Sonntag wird es laut Vorhersage heiter und trocken. Die Temperaturen erreichen zwischen 28 Grad im Norden und bis 33 Grad im Süden, in Hochlagen um 24 Grad. Dazu wehe ein schwacher bis mäßiger Wind aus östlichen Richtungen.Am Montag können sich im Tagesverlauf zunehmend Wolken bilden. Am Nachmittag und Abend seien Schauer und einzelne Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Laut der Vorhersage wird es heiß bei Höchsttemperaturen von 30 bis 36 Grad, im höheren Bergland werden 26 bis 30 Grad erreicht. (dpa)Brüder-Grimm-Festspiele in Hanau zogen 91.000 Zuschauer anHanau. Trotz hitzebedingter Ausfälle ist zum Abschluss der Brüder Grimm Festspiele in Hanau eine positive Bilanz gezogen worden. Rund 91.000 Besucher haben in diesem Jahr die Vorstellungen im Amphitheater bis Ende Juli besucht, damit haben die Festspiele an den großen Erfolg der vergangenen Jahre anknüpfen können, wie die Stadt mitteilte.Die größte Herausforderung der diesjährigen Spielzeit sei die außergewöhnliche Hitzewelle Ende Juni gewesen. „Aufgrund der extrem hohen Temperaturen hatten die Verantwortlichen insgesamt acht Vorstellungen abgesagt“, hieß es.Ohne diese Absagen hätten laut den Angaben rund 2.000 weitere Besucher die Vorstellungen besucht. Damit wäre der Besucherrekord (92.000 Gäste) des Jahres 2025 übertroffen worden. Hanau ist die Geburtsstadt der Brüder Grimm – Jacob Grimm (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859) -, zwei deutsche Sprachwissenschaftler, Volkskundler und berühmte Märchensammler. Laut der Veranstalter erwies sich besonders der Märchenklassiker „Schneewittchen“ mit mehr als 30.500 Zuschauern „als Publikumsmagnet der Saison“. (dpa)Frankfurt: Polizei kontrolliert mit 100 Beamten das Nachtleben auf der Zeil Frankfurt. Mehr als einhundert Polizeibeamte haben in der Nacht von Freitag auf Samstag auf der Frankfurter Einkaufsstraße Zeil Passanten kontrolliert, Streit geschlichtet und Verkehrsdelikte geahndet. Seit dem Abend standen die Polizisten mit zahlreichen Bussen in den Nebenstraßen zu der in der warmen Sommernacht gut besuchten Fußgängerzone. Sie beobachteten, wie junge Männer Ball spielten, Straßenmusiker um Publikum warben und Gruppen nicht nur junger Menschen durch die Stadt zogen. Wo sich Störungen oder Auseinandersetzungen anbahnten, habe man rechtzeitig eingegriffen, berichtet die Polizei am Freitagmorgen. Einige Personen hätten sich so aggressiv verhalten, dass ihnen Platzverweise erteilt wurden. 180 Passanten wurden im Laufe der Nacht genauer kontrolliert, gegen 16 von ihnen wurden demnach Strafverfahren eingeleitet. Gründe waren laut Polizeibericht Verstöße gegen das Waffengesetz, das Aufenthaltsgesetz sowie verkehrsrechtliche Vergehen. Die Beamten hätten ein Einhandmesser und kleinere Mengen an Drogen aus dem Verkehr gezogen, einen Haftbefehl vollstreckt und etliche Nutzer von E-Scootern gestoppt. Darunter auch ein Paar, das wohl betrunken mit dem Roller unterwegs war. Aufgefallen sei auch ein Auto, das so getunt war, dass beim Fahren Flammen aus dem Auspuff schlugen. Der Wagen durfte nicht weiterfahren. Fulda: Auto kracht ins Schlafzimmer Fulda. Vermutlich, weil er Gas und Bremse verwechselt hatte, ist ein 78 Jahre alter Mann aus Fulda mit seinem VW im Schlafzimmer seines Nachbarn gelandet. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall bereits am Donnerstagmorgen. Der Mann sei von seiner Grundstücksausfahrt aus ungebremst in das gegenüberliegende Haus gefahren und dabei leicht verletzt worden. Das Auto durchbrach einen Teil der Wand und beschädigte auch Möbel in dem Zimmer. Den Schaden schätzt die Polizei auf über 43.000 Euro. Womöglich sexueller Übergriff auf Offenbacher Marktplatz Offenbach. Die Polizei und Staatsanwaltschaft Darmstadt suchen Zeugen, um einen Zwischenfall in der Offenbacher Innenstadt aufzuklären. Es steht der Verdacht im Raum, dass in der Nacht zum Freitag mehrere Männer eine Frau sexuell missbraucht haben. Passanten hatten die Gruppe auf dem Darmstädter Marktplatz gesehen und gegen 4.45 Uhr die Polizei benachrichtigt, weil sie sexuelle Handlungen gesehen haben wollten. In der Folge wurden auch Videoaufnahmen gesichtet, dabei haben sich laut den Behörden Hinweise darauf ergeben, „dass die vorgenommenen Handlungen seitens der Frau nicht einvernehmlich erfolgt“ seien. Die Frau sei in ein Krankenhaus gekommen.Der genaue Ablauf und die Hintergründe seien noch unklar, heißt es weiter. Menschen, die insbesondere in der Zeit von 2.30 Uhr bis 5 Uhr Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeipräsidium in Offenbach zu melden. Autodieb rennt in Gießen barfuß Polizisten davonGießen/Hungen. Eine Autodieb hat ohne Schuhe vor Polizisten in Gießen Reißaus genommen – seine drei Komplizen mussten mit den Beamten aber mit aufs Revier. Wie die Polizei weiter berichtet, war einer Streife zuvor ein Mercedes GLA 200 aufgefallen. Die Streife stoppte den Wagen und nahm den 18 Jahre alten Fahrer und zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren fest. An dem Fahrzeug befanden sich laut Polizei erst kurz vor dem Diebstahl ebenfalls entwendete Kennzeichen. Ein Autohaus in Hungen hatte die etwa 50.000 Euro teure Limousine als gestohlen gemeldet. Nach dem vierten Mann fahndet die Polizei noch. Nicht anfassen: Niedrigwasser macht Munitionsreste sichtbarLampertheim. Ein Mann hat Infanteriemunition im Rhein bei Lampertheim im Landkreis Bergstraße gefunden. Zunächst war vermutet worden, dass es sich um Granaten handele, teilte die Polizei mit. Der Mann habe die Kampfmittel zur Feuerwehr gebracht, dort sei der Kampfmittelräumdienst benachrichtigt worden. Der Experte habe festgestellt, dass es sich um Infanteriemunition handelte und sich um den sicheren Abtransport gekümmert. Durch die niedrigen Pegelstände am Rhein werden immer wieder alte Munitionsreste gefunden. Die Polizei warnt davor, solche Kampfmittel zu berühren oder zu bewegen. Auch nach Jahrzehnten im Wasser könnten sie noch immer hochgefährlich sein. Statt sich selbst darum zu kümmern, sollte sofort der Notruf gewählt und die Fundstelle abgesichert werden, hieß es. (dpa)Letzte Glutnester in Lauterbach gelöschtLauterbach. Der Brand mehrerer Fachwerkhäuser in der Altstadt von Lauterbach hat die Feuerwehr noch bis in die Nacht zum Freitag beschäftigt. Seit etwa 0.30 seien keine Glutnester mehr aufgeflammt, sagte ein Sprecher der Feuerwehr Lauterbach. „Die Feuerwehr war die ganze Nacht noch hier“.Seit Mittwochnachmittag war die Feuerwehr im Großeinsatz. Da war das Feuer in einem Restaurant am Marktplatz ausgebrochen und hatte sich schnell ausgebreitet. Seit Mittwoch seien schätzungsweise etwa 450 Kräfte im Einsatz gewesen. Aktuell gehe es noch um die Begutachtung der Statik der Gebäude, sagte der Feuerwehrsprecher. Sechs Menschen, darunter zwei Einsatzkräfte, seien wegen einer Rauchgasvergiftung behandelt worden. Allen gehe es wieder gut. Ein Polizeisprecher sagte, Ermittlungen seien aufgenommen worden. Am Donnerstag hätten Brandursachenermittler die Häuser in Augenschein genommen. Jetzt müsse geschaut werden, wann die Brandstelle für eine Begutachtung betreten werden könne. Bei dem Brand entstand nach ersten Schätzungen der Feuerwehr ein Schaden von mindestens fünf Millionen Euro. Rhein-Pegel bei Kaub so tief wie noch nieOestrich-Winkel. Das Niedrigwasser im Rhein schreitet voran: Der Pegelstand in Kaub hat den bisherigen Tiefstwert aus dem Jahr 2018 erreicht. Dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Rhein zufolge liegt der Pegel in Kaub (Rhein-Lahn-Kreis) aktuell bei 25 Zentimetern. Damit zieht er gleich mit dem niedrigsten Wasserstand seit Messbeginn vom 22. Oktober 2018. Am vergangenen Freitag waren es noch 55 Zentimeter gewesen.Ein Pegelstand ist eine relative, von einem festgelegten Punkt aus gemessene Wasserhöhe. Er zeigt damit nicht die tatsächliche Wassertiefe bis zum Boden an.Einem WSA-Experten zufolge ist diese frühe Zuspitzung ungewöhnlich. Das bestätigt auch die Bundesanstalt für Gewässerkunde. Demnach sind eigentlich der Spätsommer und der Herbst typische Niedrigwasserzeiten. Dass im Rhein und in anderen Flüssen jetzt schon derart wenig Wasser ist, sei eine besondere Situation. Grüne seien vor allem Trockenheit und Hitze, regionale Schauer könnten nur vorübergehend helfen. (dpa)Quad entflammt - Haus in Frielendorf in FlammenFrielendorf. Ein Quad ist im nordhessischen Frielendorf in Flammen aufgegangen. Das Feuer griff auf die Fassade eines angrenzenden Wohnhauses über und beschädigte sie, wie die Polizei mitteilte. Wegen der starken Rauchentwicklung konnten die Bewohner vorübergehend nicht in ihr Haus zurückkehren. Warum das Quad Feuer fing, ist noch unklar. Das Fahrzeug brannte vollständig aus. Der Schaden wird auf einen unteren fünfstelligen Betrag geschätzt.Eine Bewohnerin war am Donnerstagnachmittag in der Küche des Hauses, als sie ihren Angaben zufolge mehrere laute Knallgeräusche hörte, wie die Polizei mitteilte. Als sie nachsah, entdeckte sie das Feuer. Der Eigentümer des Quads rief die Feuerwehr. Er hatte sich zuvor im Keller des Hauses aufgehalten. (dpa)Mehr Arbeitslose in Hessen gemeldetFrankfurt. In Hessen sind im Juli deutlich mehr Arbeitslose registriert worden als einen Monat zuvor. Zum Stichtag am 13. Juli waren 215.021 Menschen in dem Bundesland arbeitslos gemeldet, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur berichtet. Das waren rund 6700 mehr als im Juni, sodass die Arbeitslosenquote um 0,2 Punkte auf 6 Prozent kletterte. Der Anstieg ist nur zum Teil auf saisontypische Gründe in der Sommerzeit zurückzuführen. So kommen mit dem Schul- und Ausbildungsende zahlreiche junge Bewerberinnen und Bewerber auf den Arbeitsmarkt. Sie treffen nach Einschätzung der Agentur auf einen schwierigen Ausbildungsmarkt, auf dem die Unternehmen historisch wenige Ausbildungsplätze anbieten. Laut aktuellen Zahlen suchten im Juli knapp 35.000 junge Menschen in Hessen einen Ausbildungsplatz. Im Angebot waren aber nur knapp 27.600 Stellen.Zunehmend würden auch Fachkräfte in die Arbeitslosigkeit entlassen, berichtet die Direktion weiter. Hintergrund ist unter anderem der fortschreitende Abbau von Industriearbeitsplätzen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs ist im Mai um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat zurückgegangen. (dpa)Motorrad nahe Brachttal verunglücktBrachttal. Bei einem Verkehrsunfall im Main-Kinzig-Kreis hat sich ein 61 Jahre alter Motorradfahrer schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann von Wittgenborn Richtung Spielberg unterwegs, als er den Ermittlungen zufolge in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Dabei überschlug sich die Maschine bei dem Unfall am Donnerstagabend auf der Landesstraße 3314 und blieb abseits der Fahrbahn liegen. Der Mann sei schwer verletzt in eine Klinik gebracht worden. Die Polizei sucht mögliche Zeugen. (dpa)Mehr ladenTickarooLive Blog Software