Er sorgte für eines der wichtigsten Gesprächsthemen bei der diesjährigen Oscar-Verleihung – und war selbst nicht einmal anwesend. Für seine Nebenrolle in „One Battle After Another“ erhielt Sean Penn seine insgesamt dritte goldene Statue, holte sie jedoch nicht persönlich ab. Stellvertretend tauchte Vorjahressieger und „Kevin – Allein zu Haus“-Star Kieran Culkin auf und scherzte verlegen, dass der 65-jährige Schauspieler selbst nicht habe kommen können oder wollen.Erst später stellte sich heraus, dass Penn aus politischen Gründen in die Ukraine gereist war. Bereits vor vier Jahren hatte er dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj als Zeichen seiner Unterstützung einen seiner zuvor gewonnenen Academy Awards überreicht. Doch hinter seiner Absenz steckt viel mehr als das – wie ein Blick in die Vergangenheit zeigt.
Penns Familie als Opfer politischer Verfolgung
Der „Mystic River“-Star ist der Preisverleihung nicht zum ersten Mal ferngeblieben: 1996 erschien er trotz seiner Nominierung als Bester Hauptdarsteller für seine Rolle in „Dead Man Walking“ nicht, vier Jahre später blieb er für „Sweet and Lowdown“ ebenfalls fern. Auch 2002 nahm er trotz Nominierung für „I Am Sam“ nicht an der Gala teil.






