Freudenberg/Unterwössen (dpa/lby) - Waldbrände in Bayern haben die Feuerwehr in Atem gehalten. Alleine in der Oberpfalz sind rund 200 Kräfte im Einsatz, um gegen ein Feuer im Landkreis Amberg-Sulzbach zu kämpfen. Dabei wurden vier Menschen verletzt, teilte das Landratsamt mit.
Rund 5,7 Hektar Wald seien in Brand geraten. Vier Feuerwehrleute sind verletzt worden, wie das Landratsamt Amberg-Sulzbach mitteilte. Den Angaben nach ist das Feuer seit dem Vormittag unter Kontrolle und breitet sich nicht weiter aus.
Die Löscharbeiten laufen seit Freitagabend und dauern an. Das unwegsame Gelände erschwere das Vorankommen, wie es hieß. Teils seien Löscharbeiten nur zu Fuß möglich. Rund 200 Kräfte und ein Hubschrauber sind aktuell im Einsatz. Für die Anwohner besteht laut dem Landratsamt keine Gefahr. Am Freitag war zunächst vor der Brand- und Rauchentwicklung gewarnt worden.
Aufwändige Nachlöscharbeiten in den Alpen
In den Chiemgauer Alpen in Oberbayern laufen derzeit die Nachlöscharbeiten eines Waldbergbrandes. Seit dem Morgen suchen die Einsatzkräfte nach Glutnestern im steilen Gelände, wie ein Sprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein sagte. Besonders am Grat seien die Glutnester oft gar nicht mit dem Hubschrauber, sondern nur per Seilschaft zu erreichen. Daher müssten die optimalen Routen gefunden und geplant werden. Ein Hubschrauber und rund 60 Kräfte von Feuerwehr und Bergwacht seien dafür bei Unterwössen (Landkreis Traunstein) im Einsatz, sagte der Sprecher.










