Fotografin Rebekka Deubner hat für eine Fotoarbeit Kleinbauern im Westen Frankreichs begleitet. Eine der Fragen in der Region: Wem gehört das Wasser?
Rebekka Deubner
taz: Frau Deubner, über einen Zeitraum von knapp drei Jahren haben Sie für Ihre Fotoarbeit „La terre amoureuse“ die Arbeit und das Umfeld der Kleinbauern im Département Deux-Sèvres im Westen Frankreichs fotografiert. Was war der Ausgangspunkt dieses Projekts?
Rebekka Deubner: Zum einen die extreme Dürre im Sommer 2022. Wie schwerwiegend sie war, konnte ich eindrücklich an einem See in den Westalpen sehen, den ich seit Jahren kenne: Er war völlig verändert, seine Ufer wurden durch den Wassermangel völlig entstellt. Dass so etwas zur Norm werden könnte, hat mich alarmiert. Im Frühjahr 2023 nahm ich dann an den Protesten gegen die geplanten „Mega-Bassins“ in Sainte-Soline im Département des Deux-Sèvres teil.
taz: Was sind Mega-Bassins?







