FilterWomöglich sexueller Übergriff auf Offenbacher Marktplatz Offenbach. Die Polizei und Staatsanwaltschaft Darmstadt suchen Zeugen, um einen Zwischenfall in der Offenbacher Innenstadt aufzuklären. Es steht der Verdacht im Raum, dass in der Nacht zum Freitag mehrere Männer eine Frau sexuell missbraucht haben. Passanten hatten die Gruppe auf dem Darmstädter Marktplatz gesehen und gegen 4.45 Uhr die Polizei benachrichtigt, weil sie sexuelle Handlungen gesehen haben wollten. In der Folge wurden auch Videoaufnahmen gesichtet, dabei haben sich laut den Behörden Hinweise darauf ergeben, „dass die vorgenommenen Handlungen seitens der Frau nicht einvernehmlich erfolgt“ seien. Die Frau sei in ein Krankenhaus gekommen.Der genaue Ablauf und die Hintergründe seien noch unklar, heißt es weiter. Menschen, die insbesondere in der Zeit von 2.30 Uhr bis 5 Uhr Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeipräsidium in Offenbach zu melden. Fulda: Auto kracht ins Schlafzimmer Fulda. Vermutlich, weil er Gas und Bremse verwechselt hatte, ist ein 78 Jahre alter Mann aus Fulda mit seinem VW im Schlafzimmer seines Nachbarn gelandet. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall bereits am Donnerstagmorgen. Der Mann sei von seiner Grundstücksausfahrt aus ungebremst in das gegenüberliegende Haus gefahren und dabei leicht verletzt worden. Das Auto durchbrach einen Teil der Wand und beschädigte auch Möbel in dem Zimmer. Den Schaden schätzt die Polizei auf über 43.000 Euro. Autodieb rennt in Gießen barfuß Polizisten davonGießen/Hungen. Eine Autodieb hat ohne Schuhe vor Polizisten in Gießen Reißaus genommen – seine drei Komplizen mussten mit den Beamten aber mit aufs Revier. Wie die Polizei weiter berichtet, war einer Streife zuvor ein Mercedes GLA 200 aufgefallen. Die Streife stoppte den Wagen und nahm den 18 Jahre alten Fahrer und zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren fest. An dem Fahrzeug befanden sich laut Polizei erst kurz vor dem Diebstahl ebenfalls entwendete Kennzeichen. Ein Autohaus in Hungen hatte die etwa 50.000 Euro teure Limousine als gestohlen gemeldet. Nach dem vierten Mann fahndet die Polizei noch. Nicht anfassen: Niedrigwasser macht Munitionsreste sichtbarLampertheim. Ein Mann hat Infanteriemunition im Rhein bei Lampertheim im Landkreis Bergstraße gefunden. Zunächst war vermutet worden, dass es sich um Granaten handele, teilte die Polizei mit. Der Mann habe die Kampfmittel zur Feuerwehr gebracht, dort sei der Kampfmittelräumdienst benachrichtigt worden. Der Experte habe festgestellt, dass es sich um Infanteriemunition handelte und sich um den sicheren Abtransport gekümmert. Durch die niedrigen Pegelstände am Rhein werden immer wieder alte Munitionsreste gefunden. Die Polizei warnt davor, solche Kampfmittel zu berühren oder zu bewegen. Auch nach Jahrzehnten im Wasser könnten sie noch immer hochgefährlich sein. Statt sich selbst darum zu kümmern, sollte sofort der Notruf gewählt und die Fundstelle abgesichert werden, hieß es. (dpa)Letzte Glutnester in Lauterbach gelöschtLauterbach. Der Brand mehrerer Fachwerkhäuser in der Altstadt von Lauterbach hat die Feuerwehr noch bis in die Nacht zum Freitag beschäftigt. Seit etwa 0.30 seien keine Glutnester mehr aufgeflammt, sagte ein Sprecher der Feuerwehr Lauterbach. „Die Feuerwehr war die ganze Nacht noch hier“.Seit Mittwochnachmittag war die Feuerwehr im Großeinsatz. Da war das Feuer in einem Restaurant am Marktplatz ausgebrochen und hatte sich schnell ausgebreitet. Seit Mittwoch seien schätzungsweise etwa 450 Kräfte im Einsatz gewesen. Aktuell gehe es noch um die Begutachtung der Statik der Gebäude, sagte der Feuerwehrsprecher. Sechs Menschen, darunter zwei Einsatzkräfte, seien wegen einer Rauchgasvergiftung behandelt worden. Allen gehe es wieder gut. Ein Polizeisprecher sagte, Ermittlungen seien aufgenommen worden. Am Donnerstag hätten Brandursachenermittler die Häuser in Augenschein genommen. Jetzt müsse geschaut werden, wann die Brandstelle für eine Begutachtung betreten werden könne. Bei dem Brand entstand nach ersten Schätzungen der Feuerwehr ein Schaden von mindestens fünf Millionen Euro. Rhein-Pegel bei Kaub so tief wie noch nieOestrich-Winkel. Das Niedrigwasser im Rhein schreitet voran: Der Pegelstand in Kaub hat den bisherigen Tiefstwert aus dem Jahr 2018 erreicht. Dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Rhein zufolge liegt der Pegel in Kaub (Rhein-Lahn-Kreis) aktuell bei 25 Zentimetern. Damit zieht er gleich mit dem niedrigsten Wasserstand seit Messbeginn vom 22. Oktober 2018. Am vergangenen Freitag waren es noch 55 Zentimeter gewesen.Ein Pegelstand ist eine relative, von einem festgelegten Punkt aus gemessene Wasserhöhe. Er zeigt damit nicht die tatsächliche Wassertiefe bis zum Boden an.Einem WSA-Experten zufolge ist diese frühe Zuspitzung ungewöhnlich. Das bestätigt auch die Bundesanstalt für Gewässerkunde. Demnach sind eigentlich der Spätsommer und der Herbst typische Niedrigwasserzeiten. Dass im Rhein und in anderen Flüssen jetzt schon derart wenig Wasser ist, sei eine besondere Situation. Grüne seien vor allem Trockenheit und Hitze, regionale Schauer könnten nur vorübergehend helfen. (dpa)Quad entflammt - Haus in Frielendorf in FlammenFrielendorf. Ein Quad ist im nordhessischen Frielendorf in Flammen aufgegangen. Das Feuer griff auf die Fassade eines angrenzenden Wohnhauses über und beschädigte sie, wie die Polizei mitteilte. Wegen der starken Rauchentwicklung konnten die Bewohner vorübergehend nicht in ihr Haus zurückkehren. Warum das Quad Feuer fing, ist noch unklar. Das Fahrzeug brannte vollständig aus. Der Schaden wird auf einen unteren fünfstelligen Betrag geschätzt.Eine Bewohnerin war am Donnerstagnachmittag in der Küche des Hauses, als sie ihren Angaben zufolge mehrere laute Knallgeräusche hörte, wie die Polizei mitteilte. Als sie nachsah, entdeckte sie das Feuer. Der Eigentümer des Quads rief die Feuerwehr. Er hatte sich zuvor im Keller des Hauses aufgehalten. (dpa)Mehr Arbeitslose in Hessen gemeldetFrankfurt. In Hessen sind im Juli deutlich mehr Arbeitslose registriert worden als einen Monat zuvor. Zum Stichtag am 13. Juli waren 215.021 Menschen in dem Bundesland arbeitslos gemeldet, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur berichtet. Das waren rund 6700 mehr als im Juni, sodass die Arbeitslosenquote um 0,2 Punkte auf 6 Prozent kletterte. Der Anstieg ist nur zum Teil auf saisontypische Gründe in der Sommerzeit zurückzuführen. So kommen mit dem Schul- und Ausbildungsende zahlreiche junge Bewerberinnen und Bewerber auf den Arbeitsmarkt. Sie treffen nach Einschätzung der Agentur auf einen schwierigen Ausbildungsmarkt, auf dem die Unternehmen historisch wenige Ausbildungsplätze anbieten. Laut aktuellen Zahlen suchten im Juli knapp 35.000 junge Menschen in Hessen einen Ausbildungsplatz. Im Angebot waren aber nur knapp 27.600 Stellen.Zunehmend würden auch Fachkräfte in die Arbeitslosigkeit entlassen, berichtet die Direktion weiter. Hintergrund ist unter anderem der fortschreitende Abbau von Industriearbeitsplätzen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs ist im Mai um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat zurückgegangen. (dpa)Motorrad nahe Brachttal verunglücktBrachttal. Bei einem Verkehrsunfall im Main-Kinzig-Kreis hat sich ein 61 Jahre alter Motorradfahrer schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann von Wittgenborn Richtung Spielberg unterwegs, als er den Ermittlungen zufolge in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Dabei überschlug sich die Maschine bei dem Unfall am Donnerstagabend auf der Landesstraße 3314 und blieb abseits der Fahrbahn liegen. Der Mann sei schwer verletzt in eine Klinik gebracht worden. Die Polizei sucht mögliche Zeugen. (dpa)Hitze und Gewitter über Hessen am FreitagOffenbach. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet für den heutigen Freitag und die Nacht zum Samstag in Hessen teils kräftige Gewitter mit Unwetterpotenzial. Zuvor steigen die Temperaturen gebietsweise auf 30 bis 34 Grad, teilten die Meteorologen in Offenbach mit.Am Samstag komme es wohl noch zu vereinzelten Gewittern, meist sei es aber niederschlagsfrei. Die Höchsttemperaturen liegen demnach zwischen 24 und 28 Grad im Norden und zwischen 27 und 30 Grad im Süden. Als Ursache nannte der DWD den Ausläufer eines Tiefs über Skandinavien. Dieser verlaufe quer über die Mitte Deutschlands und sorge für teils kräftige Gewitter. „Ab Samstag gelangt von Nordwesten dann verbreitet etwas kühlere Meeresluft nach Westdeutschland, die wieder unter Hochdruckeinfluss gerät.“Zunächst gebe es jedoch am Freitag nur geringe Gewittergefahr. Am Nachmittag und Abend nehme die Wahrscheinlichkeit zu. Dabei könnte es lokal „eng begrenzt“ zu stürmischen Böen sowie Starkregen und Hagel kommen. „In der Nacht zum Samstag anhaltendes Gewitterrisiko bei allerdings abnehmender Böengefahr“, hieß es. (dppa)Kehrmaschine fährt Mann in Hanau an: schwer verletztHanau. Ein 71 Jahre alter Mann ist auf einer Baustelle auf der Bundesstraße 45 von einer Kehrmaschine angefahren und schwer verletzt worden. Der Mann habe zuvor mit einem Lastwagen etwas für die Baustelle bei Hanau geliefert, teilte die Polizei mit. Zum Zeitpunkt des Unfalls soll er sich zu Fuß im Arbeitsbereich hinter der rückwärtsfahrenden Kehrmaschine befunden haben, hieß es. Lebensgefahr bestehe nach derzeitigen Erkenntnissen nicht. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, sich zu melden. (dpa)Büdingen: 18 Jahre alter Motorradfahrer stirbt bei UnfallBüdingen-Calbach. Vermutlich nach einem Überholmanöver ist ein 18 Jahre alter Motorradfahrer am Donnerstagvormittag tödlich verunglückt. Wie die Polizei berichtet, ist der junge Mann aus dem Wetterauskreis noch am Unfallort gestorben. Demnach war er gegen 11 Uhr mit seinem Motorrad auf der L3195 aus Richtung Orleshausen kommend in Richtung des Büdinger Ortsteils Calbach unterwegs. Dort soll er zwei vor ihm fahrende Autos überholt haben, als ihm ein Fahrzeug entgegenkam, scherte er wieder nach rechts ein. Dabei habe er die Kontrolle über sein Motorrad verloren, sei rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen ein kleines Betonbauwerk geprallt. Hessen verzeichnet den trockensten Juli der MesshistorieOffenbach. Nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist der aktuelle Monat der trockenste Juli in Hessen seit Beginn der Messhistorie. „In der Landesmitte nahm die Trockenheit im vergangenen Juli historische Ausmaße an“, teilte der DWD in Offenbach mit. Es habe nach letzten Prognosen nur etwa 14 Liter pro Quadratmeter Niederschlag gegeben. In der Referenzperiode von 1961 bis 1990 lag dieser Wert bei 16,6 Liter pro Quadratmeter. „Im Länderranking lag man mit diesem Wert auf dem ersten Platz der trockensten Regionen“, hieß es. Zudem sei es mit einer Mitteltemperatur von 20,2 Grad vergleichsweise warm gewesen – typisch sind laut Wetterdienst in der Referenzperiode 16,9 Grad. Die Sonne schien etwa 283 Stunden und damit ebenfalls ungewöhnlich lange. Der langjährige Mittelwert von 204 Stunden sei um nahezu 40 Prozent überboten worden. (dpa)Kaum noch Wasser und nun Blaualgen: Warnung vor Baden im Edersee Edersee. Wegen einer starken Vermehrung von Blaualgen rät der Landkreis Waldeck-Frankenberg vorerst vom Baden an der Badestelle Rehbach am Edersee ab. Bei einer regelmäßigen Kontrolle der Wasserqualität sei dort ein erhöhtes Vorkommen von Cyanobakterien festgestellt worden, teilte der Landkreis mit. Begünstigt werde die Entwicklung durch das warme Wetter, die hohe Sonneneinstrahlung und den niedrigen Wasserstand des Edersees. Der Stausee war zuletzt nur noch zu rund 18,5 Prozent gefüllt. An der zweiten offiziellen Badestelle des Edersees Waldeck West hätten Kontrollen bislang keine bedenkliche Entwicklung gezeigt, erklärte der Kreis. Das könne sich aber in den kommenden Tagen schnell ändern. „Blaualgen können sich in sehr kurzer Zeit entwickeln – und im Übrigen genauso schnell auch wieder verschwinden“, erläuterte HygienekontrolleurHendrik Graf. „Das hängt maßgeblich vom Wetter, der Wassertiefe, Sonneneinstrahlung und der Nährstoffkonzentration im Wasser ab."An den überwachten Badestellen am Twiste- und Diemelsee sind laut Mitteilung bislang keine Blaualgen festgestellt worden.Nach Angaben des Landkreises können Blaualgen bei Kontakt gesundheitliche Probleme wie Hautreizungen, Übelkeit, Erbrechen, Magen-Darm-Beschwerden oder Atemprobleme auslösen. Kinder und Haustiere seien besonders gefährdet. Die Gemeinde Edertal will an der Badestelle Rehbach Hinweisschilder aufstellen.Derzeit gibt es bereits an mehreren hessischen Badegewässern Hinweise oder Einschränkungen wegen Cyanobakterien. Betroffen sind unter anderem der Schultheis-Weiher im Landkreis Offenbach, der Große Woog und das Arheilger Mühlchen in Darmstadt, das Licher Waldschwimmbad sowie der Grüne See in Nordhessen. (dpa)Frankfurt: Teenager fährt mit E-Scooter mitten auf der Straße und stürzt schwer Frankfurt. Ein 17 Jahre alter E-Scooter-Fahrer ist bei einem Ausweichmanöver in Frankfurt schwer verletzt worden. Er sei zuvor am Mittwochabend im Frankfurter Stadtteil Bornheim mittig auf der Straße gefahren, teilte die Polizei mit. Dort sei er einem entgegenkommenden BMW ausgewichen und gestürzt.Der 19 Jahre alte BMW-Fahrer sei zunächst geflüchtet. Ein Zeuge habe ihn aber zum Anhalten gebracht, hieß es. Der junge Rollerfahrer hat keinen Führerschein und war mit einem Roller unterwegs, dessen Höchstgeschwindigkeit rechtlich nicht zulässig ist, außerdem hat das Kennzeichen an seinem Fahrzeug laut Polizei zu einem anderen E-Scooter gehört. (dpa)Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Fulda: Rentner fährt mit Auto ins Schlafzimmer seines Nachbarn: Aktuelle Nachrichten aus Frankfurt & Hessen | FAZ
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