Ein Rettungseinsatz an den Kreidefelsen auf Rügen hat am 31. Juli 2026 Einsatzkräfte in Atem gehalten. Gegen 12.30 Uhr meldeten Zeugen zwei Personen an der Steilküste in der Nähe der Piratenschlucht – teils von der Wasserseite aus beobachtet. Die beiden sollen sich im oberen Drittel des Steilhangs aufgehalten haben. Sofort lief ein umfangreicher Rettungseinsatz an. Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Wasserschutzpolizei waren beteiligt.
Für Urlauber und Anwohner der Insel ist der Fall auch eine deutliche Warnung: Die Bereiche entlang der Steilküste sind lebensgefährlich – und das unerlaubte Betreten kann teuer werden. Was genau passierte und warum der Einsatz eine unerwartete Wendung nahm, zeigt der folgende Überblick.
Was an der Piratenschlucht geschah
Laut Angaben des Polizeipräsidiums Neubrandenburg gingen gegen 12.30 Uhr Meldungen über zwei Personen an den Kreidefelsen ein. Sie wurden seeseitig im oberen Drittel des Steilhangs festgestellt.
Aufgrund der Gesamtumstände löste die Polizei umgehend einen Rettungseinsatz aus. Im Einsatz waren Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Sassnitz, Mitarbeiter des Rettungsdienstes, Polizeibeamte des Polizeireviers Sassnitz sowie die Wasserschutzpolizeiinspektion Sassnitz.









