Nach dem schweren Unwetter mit einem Toten und drei Schwerverletzten sind Teile des Nationalparks Sächsische Schweiz für Besucher gesperrt. Dies betrifft die Gebiete zwischen der Bastei, Rathen, Hohnstein und dem Polenztal, teilte der Staatsbetrieb Sachsenforst mit. Dort bestehe akute Lebensgefahr durch Sturmschäden.

Bäume seien entwurzelt worden, heißt es weiter. In den Baumkronen befänden sich lose Äste. Viele Waldwege seien durch umgestürzte Bäume komplett blockiert.Am Freitag war ein Unwetter über die Region gezogen. Laut der Rettungsleitstelle Dresden kam im Kurort Rathen ein 28-jähriger Mann ums Leben, als ein Baum auf ihn stürzte. Zehn Personen seien ambulant versorgt und 40 Menschen in Sicherheit gebracht worden. In dem betroffenen Gebiet liegen bekannte Sehenswürdigkeiten der Sächsischen Schweiz, etwa der Amselsee und die Schwedenlöcher.