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Die heile Dorfwelt gefiel Julia, 35, und Ralf, 41. Bis sie dort ankamen, mussten sie unwillige Architekten, tückische Statik und viel Streit mit den Handwerkern überstehen. Hier erzählen sie, was mit einem DDR-Betonmischer und ein, zwei YouTube-Videos möglich ist – und wo sie an ihre Grenzen kamen.
Warum wollten Sie ins Eigenheim?
Ralf: Der Wunsch ging eher von mir aus. Ich bin auf dem Dorf groß geworden, in einem Haus. Mein Lebensplan war immer eher oldschool: Frau, Haus, Kinder. Das Grundstück haben wir durch Zufall gefunden, die Interessenten vor uns sind abgesprungen. Julias Eltern wohnen im Nachbarort, perspektivisch ist das auch wegen der Kinderbetreuung ein Vorteil. Meine Eltern leben in Thüringen auf dem Dorf, wir waren mindestens einmal im Monat dort. Diese heile Dorfwelt hat uns gut gefallen. Und jedes Mal, wenn wir sonntags zurück nach Leipzig gefahren sind, hatten wir eigentlich keine Lust mehr auf die Großstadt. In Leipzig können die Kinder nicht einfach auf der Straße spielen. Hier wachsen viele Kinder im gleichen Alter auf, es ist behüteter.








