Ein Toter, drei Schwerverletzte und zehn weitere Verletzte: Ein Unwetter kracht mitten in den kleinen Kurort Rathen in der Sächsischen Schweiz. Ein Baum begräbt nach Angaben der Rettungsleitstelle Dresden einen 28-jährigen Mann unter sich. Zehn Menschen seien ambulant versorgt und 40 Menschen seien evakuiert worden. Die Lage ist unübersichtlich.
Starker Wind am Amselsee und der Felsenschlucht Schwedenlöcher nahe der Bastei sorgte laut der Leitstelle dafür, dass Bäume umstürzten. Das Unglück ereignete sich nahe der Felsenbühne.Hubschrauber sucht nach VermisstenZunächst wurde nach Vermissten gesucht. Die Einsatzkräfte vermuteten, dass Menschen von Bäumen eingeschlossen waren. Das Gelände dort ist felsig. »Es ist vor Ort sehr unübersichtlich«, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Dunkelheit erschwerte die Arbeit der Einsatzkräfte. Ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera war in der Luft.
Die Bergwacht war im Einsatz und suchte mit einem Drohnenteam des Deutschen Roten Kreuzes nach Menschen. »Es scheint eine sehr lokal begrenzte und sehr starke Unwetterzelle gewesen zu sein«, sagte der Sprecher der Bergwacht, Kai Kranich. Kranich sagte, er habe den Eindruck, als seien ein Teil des Hanges abgestürzt und mehrere Bäume ins Tal gestürzt. Der Deutsche Wetterdienst hatte für weite Teile Sachsens vor starken Gewittern gewarnt.










