Die Ergebnisse könnten noch besser aussehen. Einen Sieg und drei Unentschieden hat der 1. FC Union Berlin in den Vorbereitungsspielen erreicht. Einen Grund zur Freude gab es für die Fans trotzdem: Tomke Schneider lief wieder die linke Seite auf und ab, schlug scharfe Flanken oder fand hinten aus der Viererkette heraus ihre Mitspielerinnen in der Offensive mit Pässen, die in der Frauen-Bundesliga kaum andere Spielerinnen spielen können. „Es war eine lange Zeit. Es ist sehr schön, wieder dabei zu sein, wieder im normalen Alltag mit drin zu sein, bei der Mannschaft zu sein“, sagt Schneider, die sich auf eine Couch im Teamhotel des 1. FC Union gesetzt hat und dort mit der Berliner Zeitung spricht.
Fußballerin auf dem Platz, Privatperson im Alltag
Es ist ein seltenes Interview. Schneider spricht nicht oft öffentlich, hält sich sonst bewusst eher privat, hat keinen öffentlichen Instagram-Account und bemüht sich, in ihrer Freizeit nicht zu viel an den Fußball zu denken. „Im Beruf bin ich Tomke, die Fußballerin. Und im Privaten bin ich halt die Tomke, die einfach die Tomke ist.“ Und die liest lieber Bücher, vom Liebesroman bis zum Ratgeber, und lebt ihre Kaffee-Leidenschaft aus. Bald will sie sich ihre erste Siebträgermaschine kaufen, „was Gutes“.






