PfadnavigationHomeSatireArtikeltyp:SatireDank HitzeFischsuppe auf Mallorca jetzt direkt aus dem MeerStand: 17:41 UhrLesedauer: 2 MinutenNicht selten sind die Fische vor Mallorca momentan etwas angebrannt.Quelle: picture alliance/dpa/EUROPA PRESS/Edu BotellaDie enorme Hitze in Spanien hat nicht nur Nachteile: Hungrige Touristen kommen auf Mallorca jetzt deutlich schneller an ihr Essen.Wer sagt denn, dass alles schlecht am Klimawandel und den stets steigenden Temperaturen ist? Auf Mallorca macht sich die extreme Hitze jedenfalls nur positiv bemerkbar. „Wenn es mir in meinem Hotelzimmer wegen der Klimaanlage zu kalt wird, wärme ich mich kurz im Meer auf. Das ist einfach herrlich“, sagt Hans-Jürgen Schwitzke stellvertretend für viele der deutschen Touristen, die derzeit auf der Baleareninsel ihren Wassergang mit einer Abkühlung in der Sauna abschließen.Besonders Clevere führen auch etwas Seifenpulver beim Strandgang mit sich. „Nur fünf Minuten im Meer – und die Kochwäsche ist fertig“, freut sich Janine Planschner über stets frische Unterwäsche im Urlaub.Neues gastronomisches Angebot auf MallorcaDas ist aber nicht der einzige Vorteil der hohen Temperaturen. Verschiedene Lokale auf der beliebtesten Ferieninsel der Deutschen bieten inzwischen eine besondere kulinarische Spezialität an. „Bei uns kommt die Fischsuppe jetzt direkt aus dem Meer“, erklärt Miguel Jiménez vom Restaurant „El Clamydia“ stolz. Lesen Sie auchBesonders für die kleinen Gäste sei es aufregend, wenn der Kellner mit einer großen Schöpfkelle die Meeresfrüchte aus den heißen Fluten direkt auf den Teller gieße, berichtet der Gastronom. „Und das Räucheraroma gibt es dank der Waldbrände auf dem Festland kostenlos dazu.“Für ihn habe das nur Vorteile: „Ich spare mir den Koch, und die notorisch ungeduldigen Deutschen bekommen ihr Essen schnell auf den Tisch.“ Durch die Geld- und Zeitersparnis könne er jetzt viel öfter gegen die Touristen auf der Insel protestieren, freut sich der Mallorquiner. Unappetitlicher Zwischenfall mit deutschem TouristenDas heiße Nass hat allerdings auch schon für das ein oder andere Malheur auf dem spanischen Eiland gesorgt: So wurde ein 55-jähriger Wattenscheider, den man mit einer krossen Panade aus Sonnenöl und Sandstrand aus dem Meer gezogen hatte, in einer Tapas-Bar in Peguera versehentlich als Schweineschnitzel Wiener Art angeboten.Lesen Sie auchFolgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook oder Instagram – und verpassen Sie künftig keine Scherzartikel und Zusatzsatiren!