Das Insektenschutzprojekt Insekta in Thüringen zeigt messbare Erfolge: Auf den Projektflächen haben Wissenschaftler eine deutliche Zunahme von Wildbienen und Tagfaltern festgestellt. Das teilte das Thüringer Umweltministerium am Freitag in Erfurt mit.
Seit dem Start vor vier Jahren wurden rund 380 Hektar insektenfreundliche Lebensräume in Landwirtschafts- und Siedlungsräumen geschaffen oder ökologisch aufgewertet. Damit soll dem Rückgang von Insektenarten entgegengewirkt werden, der seit Jahrzehnten beobachtet wird. Doch wie groß sind die Effekte tatsächlich – und was ist für die kommenden Jahre geplant? Die wichtigsten Ergebnisse des Projekts im Überblick.
Was hat das Insektenschutzprojekt bisher erreicht?
Die Zwischenbilanz fällt positiv aus. Rund 380 Hektar wurden seit dem Projektstart vor vier Jahren zu insektenfreundlichen Lebensräumen gemacht oder ökologisch aufgewertet. Diese Flächen liegen sowohl in landwirtschaftlich genutzten Räumen als auch in Siedlungsgebieten. Auf ihnen haben Forschende mehr Wildbienen und Tagfalter nachgewiesen. Das Ziel des Projekts ist klar umrissen: Es soll dem seit Jahrzehnten beobachteten Rückgang von Insektenarten und ihrer Biomasse entgegenwirken.







