Israel knüpft Rückzug im Gazastreifen an Entwaffnung der HamasIsrael will sich erst nach einer „echten Entwaffnung“ der radikal-islamischen Hamas von der sogenannten Gelben Linie im Gazastreifen zurückziehen. Dabei handelt es sich um eine militärische Demarkationslinie, die bei der im vergangenen Herbst vereinbarten Waffenruhe festgelegt wurde. Die Hamas fordert einem ranghohen Vertreter zufolge hingegen, Israel müsse zuerst seine Angriffe einstellen und seine Truppen zurückziehen.Kuwaits Armee: Iranische Drohnen abgefangenDie kuwaitischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben iranische Drohnen abgefangen. Sie sollen auf militärische und andere wichtige Einrichtungen gerichtet gewesen sein, so eine Mitteilung des Verteidigungsministeriums. Durch herabfallende Trümmer soll es teilweise zu Sachschäden gekommen sein – Menschen seien aber nicht verletzt worden, hieß es weiter. Das iranische Militär hatte zuvor mitgeteilt, man habe Ziele in den Golfstaaten Kuwait und Bahrain mit Drohnen angegriffen.Das kuwaitische Außenministerium verurteilte die Angriffe scharf. Diese stellten „einen eklatanten Verstoß gegen die Souveränität des Staates Kuwait, eine direkte Bedrohung für seine Sicherheit und Stabilität sowie einen schweren Verstoß gegen die Regeln des Völkerrechts“ dar, so eine Mitteilung.Hamas bestätigt Einigung zur EntwaffnungDie Hamas hat nach eigenen Angaben einer Vereinbarung zur Entwaffnung der militant-islamistischen Palästinenserorganisation zugestimmt. Der ranghohe Hamas-Vertreter Bassem Naim bestätigte in einem Beitrag auf der Plattform X, dass die Gruppe die zuvor von US-Präsident Donald Trump verkündete Einigung angenommen habe, die jedoch Zugeständnisse Israels voraussetzt. Dazu gehören die Einstellung der Feindseligkeiten und der Abzug der israelischen Truppen aus dem Gazastreifen. Israel hat sich bislang nicht zu der Vereinbarung geäußert.Die USA hatten im Oktober 2025 eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas vermittelt. Der damals vereinbarte Plan sieht vor, dass die Hamas ihre Waffen abgibt und ihr weit verzweigtes Tunnelnetzwerk zerstört. Zudem umfasst er den Abzug israelischer Streitkräfte aus dem Gazastreifen, die Einsetzung einer neuen technokratischen palästinensischen Regierung, die Stationierung einer sogenannten Stabilisierungstruppe sowie den Wiederaufbau des Küstengebiets.Iran hindert zwei Tanker an Passage der Straße von HormusDie iranische Revolutionsgarde hat zwei Tanker an der Durchfahrt der Straße von Hormus im Persischen Golf gehindert. Vier weitere Tanker hätten umgedreht, meldet die staatliche iranische Nachrichtenagentur Fars. Die Straße von Hormus ist überaus wichtig für die internationale Schifffahrt, insbesondere für den Transport von Erdöl und Erdgas.Wadephul begrüßt angekündigte Hamas-EntwaffnungBundesaußenminister Johann Wadephul hat die verkündete Einigung auf eine Entwaffnung der palästinensischen Terrororganisation Hamas als „hoffnungsvolle Neuigkeit“ begrüßt. Entscheidend sei jetzt, dass ein echter Fortschritt erzielt und die Hamas tatsächlich entwaffnet werde, schrieb der CDU-Politiker auf der Plattform X. Sie dürfe nie wieder eine Bedrohung für Israel darstellen.Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump von einer Einigung auf die „vollständige Entwaffnung“ der Hamas berichtet. Im Gegenzug würden die israelischen Streitkräfte aus dem Gazastreifen abziehen. Offizielle Äußerungen von der Hamas oder Israel gab es dazu zunächst nicht, der mit der Hamas verbündete Palästinensische Islamische Dschihad wies eine Einigung zurück.Brand legt saudi-arabisches Werk von Fuchs-Joint-Venture lahmEin Brand hat das Produktionswerk des Gemeinschaftsunternehmens Alhamrani Fuchs Petroleum des Schmierstoffherstellers FUCHS SE in Yanbu in Saudi-Arabien schwer beschädigt. Nach Unternehmensangaben wurden bei dem Feuer am Samstag keine Mitarbeiter verletzt. Die Produktions- und Abfüllanlagen seien jedoch so stark beschädigt worden, dass der Betrieb bis auf Weiteres ruhe. Zur Sicherung der Versorgung greife das Unternehmen auf alternative Lieferquellen zurück und plane den Wiederaufbau der Kapazitäten. Fuchs hält 32 Prozent an dem Joint Venture. Unklar blieb, ob der Brand mit Angriffen der Huthi-Rebellen auf Ölraffinerien in Yanbu und Dschazan zusammenhängt.Nach Angaben des Unternehmens trug die Produktion in Yanbu im vergangenen Jahr rund 1,5 Prozent zum operativen Ergebnis (Ebit) bei. Der Ausfall habe deshalb keine Auswirkungen auf die Prognose für 2026. Fuchs bestätigte das Ziel eines operativen Ergebnisses von 460 bis 480 Millionen Euro. Zuvor hatte das Unternehmen rund 450 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Die Anhebung der Prognose begründete Fuchs mit Vorzieheffekten infolge des Iran-Kriegs sowie Lieferproblemen einzelner Wettbewerber.Islamischer Dschihad weist Zustimmung zu Entwaffnungs-Einigung zurückDer mit der Terrororganisation Hamas verbündete Palästinensische Islamische Dschihad (PIJ) hat ein von US-Präsident Donald Trump verkündetes Abkommen, das auch eine Entwaffnung beider Gruppen im Gazastreifen vorsieht, zurückgewiesen. Laut dem PIJ sollen die Berichte über eine Einigung auf einen Deal nicht zutreffend sein. Ein Mitglied des Politbüros der Terrororganisation sagte, es handle sich bei einem „aktuell kursierenden Dokument“ lediglich um einen Entwurf, gegen den seine Gruppe Vorbehalte habe. US-Kreise und Quellen aus dem umstrittenen Friedensrat hatten zuvor dagegen mitgeteilt, dass die islamistische Hamas eine Entwaffnung und die Entmilitarisierung des Gazastreifens akzeptiert habe.Hamas: Israel muss Abkommen zu Waffenabgabe zuerst zustimmenDie radikalislamische Hamas fordert von Israel eine Zustimmung zu einer vom sogenannten Friedensrat (Board of Peace) vermittelten Vereinbarung zur Entwaffnung der Palästinenserorganisation im Gazastreifen, bevor sie es selbst umsetzt. Sobald beide Seiten dem Abkommenstext zugestimmt hätten, müsse Israel mit der Umsetzung der ersten Phase beginnen, sagt Ghasi Hamad, ein an den Verhandlungen beteiligter Hamas-Funktionär, der Nachrichtenagentur Reuters. Israel müsse seine Truppen aus dem Gazastreifen abziehen. Sollte Israel der Vereinbarung nicht zustimmen, werde die Hamas es auch nicht umsetzen.Israel zerstört Hisbollah-Tunnel bei Burg BeaufortNach einem Angriff der libanesischen Hisbollah hat Israel eigenen Angaben zufolge Tunnel der Miliz im Gebiet der Burg Beaufort im Südlibanon zerstört. In einer Erklärung von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz in der Nacht hieß es, die Hisbollah habe die unterirdische Struktur nutzen wollen, um nach Israel einzudringen.Die Armee habe rund 700 Tonnen Sprengstoff für die Zerstörung der Tunnel gebraucht, teilten beide weiter mit. Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es, die Explosionen seien im gesamten Südlibanon zu hören gewesen. Es war zunächst unklar, ob auch die Burg beschädigt wurde.Ein Tunnel, der in einen Berg gegraben wurde, der von der Hisbollah als Klinik und Lager nahe der libanesisch-israelischen Grenze genutzt wurde (Archivbild). dpaCyberangriffe auf Wassersysteme: USA vermuten iranische HackerNach Cyberangriffen auf mehr als 30 Wasserversorgungssysteme im US-Bundesstaat Minnesota ermitteln die Behörden zu den Hintergründen. Die Attacken ereigneten sich am Sonntag und Montag. Nach Angaben von Minnesota IT Services konnten die Verantwortlichen bislang nicht identifiziert werden. Berichte über Auswirkungen auf die Bevölkerung liegen den Behörden nicht vor. In der Stadt Braham wurde die Bevölkerung nach dem Ausfall einer Wasseraufbereitungsanlage für mehrere Stunden zum sparsamen Umgang mit Wasser aufgerufen.Das Federal Bureau of Investigation ermittelt, hat bislang jedoch keine Verdächtigen benannt. Die Cybersecurity and Infrastructure Security Agency hatte gemeinsam mit weiteren Behörden vor verstärkten Cyberangriffen iranischer Hacker auf Wasser- und Abwassersysteme sowie andere kritische Infrastrukturen gewarnt. Die frühere stellvertretende Leiterin der Cyberabteilung des FBI, Cynthia Kaiser, erklärte, der Iran verfüge über „geopolitische Motive“ und eine Vorgeschichte bei Angriffen auf Wassersysteme. Angesichts früherer Aktivitäten sei es angemessen, den Iran als möglichen Verantwortlichen zu betrachten, bis das Gegenteil bewiesen sei.Iranische Armee: Haben US-Militäreinrichtungen in Kuwait angegriffenDie iranische Armee hat nach eigenen Angaben Einrichtungen des US-Militärs in Kuwait mit Drohnen angegriffen. Ziel sei der Stützpunkt Ahmed al-Dschaber gewesen, berichten iranische Staatsmedien unter Berufung auf die Armee. Der Angriff sei eine Antwort auf die jüngsten Attacken der USA auf ein Wohnhaus auf der Insel Keschm und andere Ziele im Iran.USA und Friedensrat: Hamas hat Entwaffnung zugestimmtDie islamistische Hamas soll laut US-Kreisen und Quellen aus dem umstrittenen Friedensrat einer Entwaffnung und der Entmilitarisierung des Gazastreifens zugestimmt haben. Über Vermittler hätten diese „dem finalen Text des Zeitplans zugestimmt, wie er ihnen in unserer letzten Vermittlungssitzung vorgelegt wurde“, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen. Dies schließe auch einen Artikel ein, der „die vollständige Entwaffnung“ beinhalte.Trump: Friedensrat erzielt Abkommen zur Entwaffnung der Hamas im GazastreifenDer von US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufene Friedensrat („Board of Peace“) hat Trumps Angaben zufolge ein historisches Abkommen zur vollständigen Entwaffnung der Hamas und aller anderen bewaffneten Gruppen im Gazastreifen erzielt. Die Vereinbarung werde in sorgfältig strukturierten Phasen umgesetzt, so Trump. Sobald die Entwaffnung abgeschlossen sei, würden sich die israelischen Streitkräfte zurückziehen. Eine internationale Stabilisierungstruppe solle künftig gemeinsam mit einer neuen palästinensischen Polizei die Verantwortung für das Gebiet übernehmen. Dies sei ein entscheidender Schritt, damit der Gazastreifen von einer neuen palästinensischen Regierung geführt werde.Irak: Regierung wusste nichts von US-saudischen AngriffenDie irakische Regierung hat die US-saudischen Angriffe auf ihrem Territorium nach eigenen Angaben weder genehmigt noch vorab davon gewusst. Dies meldet die staatliche Nachrichtenagentur unter Berufung auf einen Regierungssprecher. Saudi-Arabien und das US-Militär hatten zuvor vom Iran unterstützte Gruppen im Irak angegriffen. Diese machen sie für Drohnenangriffe auf saudische Ölanlagen verantwortlich.Saudi-Arabien plant Militärkoalition zum Schutz des Roten MeeresSaudi-Arabien will nach den Angriffen der mit dem Iran verbündeten Huthi-Miliz eine multinationale Militärkoalition zum Schutz der Schifffahrt im Roten Meer gründen. Vertreter aus 43 Ländern und der Europäischen Union hätten an einem Treffen teilgenommen, bei dem die Pläne erörtert wurden, teilte das saudiarabische Verteidigungsministerium am Donnerstag mit. Saudi-Arabien solle die Koalition als Gründungs- und Führungsstaat leiten und das Hauptquartier stellen. 14 Länder, darunter die Türkei, Pakistan und Ägypten, hätten in einer gemeinsamen Erklärung ihre Unterstützung bekundet.Insider: Huthis sollen Saudi-Arabien vom Irak aus angegriffen habenDie jemenitischen Huthi-Rebellen haben Insidern zufolge in dieser Woche Angriffe auf Saudi-Arabien von irakischem Staatsgebiet aus verübt. Nach Angaben von zwei mit den Erkenntnissen Saudi-Arabiens und seiner Partner vertrauten Personen hätten die Huthis dabei mit bewaffneten örtlichen Gruppen kooperiert. Die unter Leitung der iranischen Revolutionsgarden erfolgten Angriffe hätten unter anderem Ölanlagen im Osten Saudi-Arabiens zum Ziel gehabt. Als Reaktion flogen Saudi-Arabien und die USA am Mittwoch gemeinsame Luftangriffe auf Ziele im Irak.Saudi-Arabien machte offiziell mit dem Iran verbündete irakische Gruppen für die Angriffe verantwortlich, während die Huthis die Taten für sich reklamierten. Der Irak kündigte eine Untersuchung an. Nach den saudischen Gegenschlägen sagte Ministerpräsident Ali al-Saidi einen für Donnerstag geplanten Besuch bei Mohammed bin Salman ab. Nach Einschätzung von Farea al-Muslimi von der Denkfabrik Chatham House unterstreichen die Vorfälle die wachsende Zusammenarbeit innerhalb der vom Iran angeführten „Achse des Widerstands“. Demnach betreiben die Huthis und irakische Milizen wie Kataib Hisbollah bereits seit 2024 eine gemeinsame Einsatzzentrale.Berichte: Fortschritte bei Gesprächen über Hamas-EntwaffnungBei Gesprächen in Kairo über eine Entwaffnung der palästinensischen Terrororganisation Hamas im Gazastreifen soll es Fortschritte gegeben haben. Dies bestätigten auch Hamas-Kreise. Eine offizielle Stellungnahme könnte demnach bis Freitag veröffentlicht werden. Bei intensiven Verhandlungen in der ägyptischen Hauptstadt sei weitgehende Einigkeit über einen 15-Punkte-Fahrplan erzielt worden, hieß es. Auch israelische Medien berichteten über entsprechende Fortschritte. Dafür gab es von israelischer Seite und auch von den Vermittlern noch keine offizielle Bestätigung. Die Vermittler seien noch in Kontakt mit Israel, um letzte Details zu klären, hieß es aus Hamas-Kreisen. Die Hamas ist demnach bereit, ihre Waffen unter die Aufsicht der palästinensischen Übergangsverwaltung sowie der internationalen Vermittler zu stellen. Eine Übergabe an Israel sei nicht vorgesehen. Im Gegenzug müsse Israel seine Truppen komplett aus dem Gazastreifen abziehen und gezielte Tötungen in dem Palästinensergebiet stoppen. Vorgesehen sei auch, dass die palästinensische Übergangsverwaltung „volle Verantwortung“ für die Rechte von Angestellten im Gazastreifen übernehme, die zuvor Teil der Hamas-Verwaltung waren. Jordanien meldet Abschuss von Raketen aus dem IranDie jordanische Flugabwehr hat nach Angaben des Militärs fünf aus dem Iran abgefeuerte Raketen abgeschossen. Verletzte oder Tote wurden nicht gemeldet, wie die staatliche jordanische Nachrichtenagentur Petra am Donnerstag berichtete. Die Raketen wurden den Angaben zufolge am Donnerstagmorgen abgefangen.Zuvor hatte das US-Militär nach eigenen Angaben eine schwere Angriffswelle gegen den Iran abgeschlossen. Die Angriffe seien eine Reaktion auf einen iranischen Raketenangriff auf einen US-Stützpunkt in Jordanien gewesen, teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando des US-Militärs (Centcom) mit.Blick auf Amman (Archivbild) dpaÖlpreise geben leicht nach Die Ölpreise sind am Donnerstag nach ihrem Vortagessprung etwas gefallen. Für Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im September kostete knapp 90 US-Dollar und damit gut ein Prozent weniger als am Vortag.Zur Wochenmitte war der Preis um fast acht Prozent hochgesprungen, nachdem der Krieg zwischen den USA und dem Iran wieder stärker hochgekocht war. Grund zwar ein Angriff von Teheran auf einen US-Militärstützpunkt in Jordanien, auf den neue Drohungen des US-Präsidenten Donald Trump gegen den Iran folgten. Auch der Gaspreis war daraufhin nach oben geschnellt.Saudi-Arabien plant offenbar internationale Koalition für Rotes MeerSaudi-Arabien will Insidern zufolge eine internationale Koalition schmieden, um die Schifffahrt im Roten Meer vor Angriffen der Huthi-Rebellen zu schützen. Die genaue Zusammensetzung des Bündnisses stehe noch nicht fest und werde mit Dutzenden Ländern erörtert, sagen zwei mit den Beratungen vertraute Personen. Eine Stellungnahme der Regierung in Riad liegt zunächst nicht vor.Wieder Explosionen in der Nacht im IranNach Beginn der neuen Angriffe des US-Militärs gegen Ziele im Iran haben örtliche Medien in der Nacht Explosionen im Süden des Landes gemeldet. Die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Fars berichtete über Angriffe auf der Insel Gheschm in der Straße von Hormus sowie in der Provinz Buschehr. Das US-Militär hatte mitgeteilt, mit neuen Angriffen begonnen zu haben, ohne Angabe zu Zielen. Sie seien eine „entschlossene Antwort“ auf versuchte iranische Angriffe auf US-Truppen im Nahen Osten. Kurz zuvor hatte US-Präsident Donald Trump bereits mit Vergeltung gedroht.Der iranische Rundfunk hatte eine Stellungnahme der Revolutionsgarden verbreitet, wonach der Angriff einer US-Militärbasis in Jordanien gegolten habe. Jordaniens Streitkräfte teilten mit, es seien fünf Raketen abgefangen worden. Die Angriffe aus dem Iran waren zu einem Zeitpunkt erfolgt, nachdem die USA ihre eigenen tagelangen Angriffe auf den Iran gerade erst pausiert hatten.US-Militär beendet Angriffswelle gegen IranDas US-Militär hat nach eigenen Angaben seine Angriffswelle gegen Ziele im Iran „erfolgreich“ beendet. Es seien unter anderem militärische Kommandozentralen, Raketen- und Drohnenanlagen sowie Küstenüberwachungs- und Verteidigungsanlagen bombardiert worden, teilte das US-Regionalkommando Centcom am frühen Morgen (MESZ) auf der Plattform X mit. Die „schwere“ Angriffswelle sei eine Antwort auf die am Vortag versuchten Raketenangriffe des Irans auf US-Truppen in der Region gewesen, hieß es.Der iranische Rundfunk hatte eine Stellungnahme der Revolutionsgarden verbreitet, wonach der Angriff einer US-Militärbasis in Jordanien gegolten habe. Es seien alle Raketen abgefangen worden, erklärte Centcom. Die Angriffe aus dem Iran waren zu einem Zeitpunkt erfolgt, nachdem das US-Militär seine eigenen tagelangen Angriffe auf den Iran gerade erst pausiert hatte. US-Militär startet neue Angriffe auf Ziele im IranDas US-Militär hat nach eigenen Angaben Angriffe auf iranische Ziele begonnen. Die Einsätze seien eine Reaktion auf den Angriff des Iran auf amerikanische Streitkräfte am Vortag, teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando am Mittwochabend in den sozialen Medien mit. Centcom bezeichnete die Angriffe als „starke Antwort auf den gestrigen versuchten iranischen Angriff“.Die USA hatten zuvor erklärt, Angriffe des Iran auf US-Streitkräfte abgefangen zu haben. Zudem führten die USA gemeinsam mit Saudi-Arabien separate Angriffe auf vom Iran unterstützte Milizen im benachbarten Irak durch.US-Präsident Donald Trump hatte Vergeltung angekündigt, nachdem der Iran einen Stützpunkt in Jordanien ins Visier genommen hatte, auf dem US-Soldaten stationiert sind.Drohne trifft US-Gastanker in ägyptischem HafenEine Drohne hat am Mittwoch im ägyptischen Mittelmeerhafen Damietta einen US-Gastanker getroffen. Wie die britische Sicherheitsfirma Ambrey mitteilte, geriet die „Energos Winter“, ein schwimmendes Tank- und Regasifizierungsschiff, in Brand. Das Feuer griff den Angaben zufolge auf ein weiteres Schiff, die „Gaslog Salem“, über. Das ägyptische Ölministerium bestätigte, dass es auf zwei Schiffen gebrannt habe. Die Flammen seien jedoch rasch gelöscht worden. Es habe keine Verletzten gegeben. Einen Drohnenangriff erwähnte die Behörde nicht.Die „Energos Winter“ gehört dem US-Unternehmen Energos Infrastructure und wird von der ebenfalls amerikanischen Wilhelmsen Ship Management betrieben. Sicherheitskreisen zufolge schürt der Vorfall in Ägypten die Sorge über eine weitere Ausweitung des Iran-Kriegs. Dieser tobt seit fünf Monaten und ist in den vergangenen Tagen durch gegenseitige Angriffe der USA und des Iran sowie verbündeter Milizen weiter eskaliert.USA verhängen neue Iran-Sanktionen - Tanker im VisierDie USA haben neue Iran-Sanktionen verhängt. Die Strafmaßnahmen richten sich gegen acht Tanker und zehn Unternehmen, wie das US-Finanzministerium auf seiner Website mitteilt. Sechs der betroffenen Unternehmen haben ihren Sitz in China. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump in einem Interview des Fernsehsenders Fox News harte Vergeltungsmaßnahmen gegen den Iran angekündigt. Er reagierte damit auf iranische Raketenangriffe auf US-Streitkräfte im Nahen Osten in der Nacht auf Mittwoch. Das US-Militär erklärte, es habe die Angriffe abgewehrt.Dieser Liveblog ist zuerst beim „Handelsblatt“ erschienen.
Liveblog: Hamas bestätigt Einigung zur Entwaffnung
Kuwaits Armee: Iranische Drohnen abgefangen +++ Brand legt Saudi-Werk von Fuchs-Joint-Venture lahm +++ Iran hindert zwei Tanker an Hormus-Passage +++ Der Newsblog.












