Nicht die deutschen Verhältnisse sind schrecklich; es sind die Beschreibungen dieser Verhältnisse, die den Schrecken erst verbreiten und vergrößern, es sind Zeitungen, Radiosender und Podcasts, die ihre Leser und Hörerinnen täglich, ja stündlich überwältigen und niederschmettern mit den schlechten Nachrichten von Kriegen, Wirtschaftskrisen, Kindesmissbrauch. Und die, berauscht und benebelt von der eigenen düsteren Weltsicht, nicht merken und erst recht nicht melden wollen, dass es längst vorangeht mit dem Land. Dass es auch gute und erfreuliche Nachrichten gibt.
Zu positiv, zu negativ? Die Herausforderungen des Journalismus der Gegenwart
Warum es keine Lösung ist, mit der trüben Regierungspolitik einfach einverstanden zu sein. Ein Essay.







