Eigentlich ist auf Kreta gerade Hochsaison für Touristen. Doch stürmische Winde fegen über Kreta hinweg und schüren tobenden Feuerfronten weiter.

Waldband bei Preveli im Süden Kretas am 30. Juli

Costas Baltas/Anadolu Agency/imago

Besonders betroffen ist Kretas Südwesten: Nach Angaben des Nationalen Observatoriums von Athen sei die in ganz Griechenland stärkste Windböe am Freitagmorgen mit 108 Kilometern pro Stunde im Kleinort Mariou in der Region Rethymnon gemessen worden. Mariou liegt in einer Höhe von 220 Metern über dem Meeresspiegel.

Im touristischen Küstenort Plakias in der Region Rethymnon, der am Libyschen Meer liegt, erreichten die Windböen am Freitagmorgen eine Geschwindigkeit von 101 Kilometern pro Stunde. Etwas weiter westlich im südkretischen Küstenort Palaiochora in der Region Chania erreichte der Wind eine Geschwindigkeit von 85 Kilometern pro Stunde.