Hagelkörner von drei Zentimetern Durchmesser, mehr als 30 Liter Regen pro Quadratmeter in kurzer Zeit, Böen bis 120 Kilometer pro Stunde: Für diesen Freitagnachmittag warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor schweren Gewittern.

Das größte Risiko liegt nach Einschätzung der Meteorologen in Thüringen und Sachsen.

Verantwortlich ist eine Luftmassengrenze, die quer durch die Republik läuft. Sie trennt die heiße Luft im Südosten von deutlich kühlerer Luft im Norden, und entlang dieser Naht bilden sich die kräftigsten Gewitterzellen.

Die Unwetterlinie endet im Oderbruch

Der DWD zieht für Nachmittag und Abend eine Linie von der Mosel bis zum Oderbruch. Südlich und südöstlich davon bauen sich die Gewitter auf. Damit liegt fast ganz Ostdeutschland im gefährdeten Bereich: Thüringen, Sachsen, weite Teile Sachsen-Anhalts, Südbrandenburg und die Lausitz.