Bei einem Minenunglück im Südwesten Pakistans sind mindestens 34 Bergarbeiter gestorben. Weitere Arbeiter würden nach der schweren Gasexplosion, die die Kohlemine zum Einsturz brachte, derzeit noch vermisst, berichteten Rettungskräfte der Nachrichtenagentur dpa.Etwa 40 Arbeiter seien zur Zeit des Vorfalls in der Mine gewesen, berichtete Shoaib Nosherwani, ein lokales Regierungsmitglied der dpa. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der Stadt Quetta, der Provinzhauptstadt der Unruheregion Baluchistan. Nach der Explosion am Donnerstag brauchten Rettungsteams fast 20 Stunden, um zu den Opfern vorzudringen, sagte ein Sprecher der Rettungsdienste.Die Rettungsarbeiten fänden in einer Tiefe von rund 1200 Metern statt, so der oberste Bergbauinspektor der Provinz, Muhammad Atif.Retter würden sich mit schwerem Gerät in die eingestürzte Mine vorgraben, um nach weiteren Überlebenden zu suchen, hieß es weiter. Eine Untersuchung zu den Gründen für die Methangas-Explosion sei eingeleitet, sagte Nosherwani.

Minenunfälle sind in Pakistan häufig. Aufgrund von mangelnden Sicherheitsvorkehrungen und unprofessionellen Bergbaumethoden sterben immer wieder Bergarbeiter bei der Arbeit.