Forschende haben berechnet, welchen Anteil die Klimakrise bei den Großbränden in Spanien und Frankreich spielt. Die Lage ist auch in anderen Regionen kritisch.
Ein Hubschrauber wirft Wasser auf einen Waldbrand am San-Juan-Stausee in der Provinz Madrid
picture alliance/dpa/AP | Olmo Calvo
dpa | Die verheerenden Waldbrände in Spanien und Frankreich sind einer aktuellen Schnellanalyse zufolge durch den Klimawandel deutlich wahrscheinlicher geworden. Die Wetterbedingungen, die die enorme Ausbreitung der Feuer ermöglichen, seien in Frankreich durch den menschengemachten Klimawandel mindestens doppelt so wahrscheinlich geworden, in Spanien sogar mindestens 20-mal so wahrscheinlich, wie Wissenschaftler der Organisation World Weather Attribution (WWA) berechnet haben. Dabei handelt es sich nach Angaben der Forscher sogar noch um konservative Schätzungen.
Im heutigen Klima sei mit solchen verheerenden Waldbränden im Südwesten Frankreichs etwa alle 20 Jahre zu rechnen, in Zentralspanien etwa alle sechs Jahre, heißt es weiter.










