Laura Strohschneider auf Instagram: "Heute habe ich mein Amt als Landesvorsitzende der Jungen Union Brandenburg und alle weiteren Funktionen in CDU und JU niedergelegt und meinen Austritt erklärt. Fast zehn Jahre habe ich mich engagiert, weil ich geglaubt habe, dass wir dieses Land wieder nach vorne bringen können. Diesen Glauben habe ich verloren. Nicht an die Menschen in der Jungen Union. Sondern an die Glaubwürdigkeit unserer Partei. Unser Spitzenpersonal hat sie verloren und die inhaltliche Ausrichtung der Bundespolitik ist nicht das, wofür wir Wahlkampf gemacht haben und wofür uns die Wähler ihre Stimme gegeben haben. Wir erleben eine Politik, die es den Fleißigen schwerer statt leichter macht. Und Akteure, die immer wieder erklären, es sei doch alles nicht so schlimm – während ich in meinem Umfeld täglich das Gegenteil erlebe. Was mir am meisten zu denken gegeben hat: Ich habe angefangen, mein politisches Engagement in Gesprächen zu umschiffen. Weil ich es nicht mehr rechtfertigen konnte. Und irgendwann auch nicht mehr wollte. Ich habe das Vertrauen bekommen, für die JU Brandenburg alles zu geben. Genau deshalb gebe ich das Amt jetzt ab, statt monatelang kraftlos daran festzuhalten. Meine Stellvertreter übernehmen einen Verband, den ich bis zur letzten Minute mit Energie und Liebe geführt habe. In den letzten drei Jahren ist es uns gelungen, unsere Strukturen zu stärken. Im Gegensatz zum bundesweiten Trend konnten wir sogar unsere Mitgliederzahlen steigern. Danke an alle, mit denen ich diese Jahre erleben durfte. Für die Debatten, die Wahlkämpfe, die langen Abende, die Freundschaften. Die Junge Union war bis zuletzt mein Hoffnungsschimmer – wegen der vielen klugen, talentierten und aufrichtigen jungen Menschen, die ich dort kennenlernen durfte. Danke für alles. 🫶🏻"34 likes, 2 comments - laurastrohschneider am July 30, 2026: "Heute habe ich mein Amt als Landesvorsitzende der Jungen Union Brandenburg und alle weiteren Funktionen in CDU und JU niedergelegt und meinen Austritt erklärt. Fast zehn Jahre habe ich mich engagiert, weil ich geglaubt habe, dass wir dieses Land wieder nach vorne bringen können. Diesen Glauben habe ich verloren. Nicht an die Menschen in der Jungen Union. Sondern an die Glaubwürdigkeit unserer Partei. Unser Spitzenpersonal hat sie verloren und die inhaltliche Ausrichtung der Bundespolitik ist nicht das, wofür wir Wahlkampf gemacht haben und wofür uns die Wähler ihre Stimme gegeben haben. Wir erleben eine Politik, die es den Fleißigen schwerer statt leichter macht. Und Akteure, die immer wieder erklären, es sei doch alles nicht so schlimm – während ich in meinem Umfeld täglich das Gegenteil erlebe. Was mir am meisten zu denken gegeben hat: Ich habe angefangen, mein politisches Engagement in Gesprächen zu umschiffen. Weil ich es nicht mehr rechtfertigen konnte. Und irgendwann auch nicht mehr wollte. Ich habe das Vertrauen bekommen, für die JU Brandenburg alles zu geben. Genau deshalb gebe ich das Amt jetzt ab, statt monatelang kraftlos daran festzuhalten. Meine Stellvertreter übernehmen einen Verband, den ich bis zur letzten Minute mit Energie und Liebe geführt habe. In den letzten drei Jahren ist es uns gelungen, unsere Strukturen zu stärken. Im Gegensatz zum bundesweiten Trend konnten wir sogar unsere Mitgliederzahlen steigern. Danke an alle, mit denen ich diese Jahre erleben durfte. Für die Debatten, die Wahlkämpfe, die langen Abende, die Freundschaften. Die Junge Union war bis zuletzt mein Hoffnungsschimmer – wegen der vielen klugen, talentierten und aufrichtigen jungen Menschen, die ich dort kennenlernen durfte. Danke für alles. 🫶🏻".instagram.com